Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Religionen, Wissenschaften, Theorien etc.

Woran glaubt ihr (unabhänig von einer bestimmen Religion)?

Umfrage endete am Samstag 18. September 2021, 12:51

an einen Gott/mehrere Götter so wie in heiligen Schriften (Koran, Bibel,Tora und co.) beschrieben steht
2
8%
ganz allgemein an eine höhere Macht ( jenseits von dem in heiligen Schriften beschriebenen)
8
31%
an nichts höheres. Alles ist wissenschaftlich erklärbar und nichts übernatürliches lenkt/hat Einfluss auf die Welt
10
38%
an etwas ganz anderes
6
23%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 26
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freewaverX
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von freewaverX »

Immersion hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 14:12
freewaverX hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 11:53 Da sind wir an sich schon nahe beieinander, ich meine keine objektive Moral im metaphysischen Sinn – in dem Punkt treffen wir uns.
Als Pragmatiker unterscheidest du wohl dennoch zwischen bloß geteilten Vorlieben und Regeln, die sich rational begründen und kritisieren lassen. Darauf will ich hinaus.

Dass Normen kulturell entstehen, bestreite ich nicht. Ich halte nur den Schluss für nicht zwingend, dass ihre Begründbarkeit deshalb auf diesen Rahmen begrenzt bleiben muss. Universalität meine ich hier lediglich als prinzipielle Überschreitbarkeit des Kontexts – nicht als garantierte Allgemeingültigkeit und ganz ohne "Metaphysik". ;)
Damit sind wir bei einem meiner ersten Beiträge dazu. Normen, die innerhalb einer Kultur Bestand haben (wobei man da noch hinterfragen kann, wie sie da überhaupt zustande gekomen sind), müssen nicht nur innerhalb dieser speziellen Kultur Bestand haben. Eine andere Kultur kann unabhängig von der ersten zur selben Norm gekommen sein. Auch beliebig viele weitere. Das bedeutet aber immer noch nicht, dass sie universell sind. Sobald es nur eine einzige Ausnahme davon gibt - oder jemals gab - richtet sich die Beweislast gegen die Universalität.

Dann wird es gleich doppelt unangenehm:
Erstens muss dann erklärt werden, wie es zu dieser Abweichung von der postulierten Universalität kommen kann - und sie dabei gleichzeitig erhalten.
Und zweitens darf die Erklärung nicht selbstreferenziell sein. Sie darf keinerlei Zirkelschluss enthalten und außerdem in keinen Widerspruch zu jedem Fall stehen, in dem die Universalität scheinbar gilt.

Zur metaphysischen Komponente: die ist etwas, was aus einer Kultur heraus entsteht (und ggf. auf eine andere überspringt). Da wird die übergeordnete Instanz lediglich aus dem System selbst heraus postuliert. Das vertrittst Du nicht - Haken dran!
Eine Falle, auf die Du da ggf. zusteuerst, ist dies:
Normen können überspringen, Kulturen können sich auf etwas gemeinsames einigen. Allerdings haben wir es dann mit Kontamination oder Kolonialismus - oder Missionarismus - zu tun. Um universell zu sein, muss das Prinzip auch bereits vor dem Überspringen Bestand gehabt haben - wobei das dann aber die Frage aufwirft, ob es sich auf Kulturen beschränkt, wann eine Gesellschaft etwas hat, was man Kultur nennen kann - und warum es überhaupt darauf beschränkt sein sollte.

Aber auch wenn es mit der Universalität nicht klappt, bleibt immer noch die Intersubjektivität. Für den Hausgebrauch ist die völlig ausreichend.
Spätestens, wenn es speziesübergreifend oder gar interstellar wird, müssen wir da eh zurück ans Reißbrett. 8-)

"Menschenrechte... Pah! Allein das Wort ist schon rassistisch!"
(Zitat sinngemäß - im Original ein Dialog)

Es mag nun lächerlich wirken - aber wie allgemeingültig etwas ist, zeigt sich immer erst dann, wenn man den Referenzrahmen um NOCH eine Stufe erweitert. Und sei es eine hypothetische (wobei wir die Erde hier nicht einmal verlassen müssten, um an Grenzen zu kommen).
Ich denke, dass wir "Universalität" als Begriff unterschiedlich auslegen. Du verstehst Universalität als ausnahmslose faktische Geltung, die bereits durch eine einzige Abweichung falsifiziert wäre. Ich verstehe den Begriff hier nicht empirisch, sondern als Geltungsanspruch, also normativ. Dass es historische oder kulturelle Abweichungen gibt, widerspricht diesem Anspruch nicht automatisch. Irrtum oder Nichtanerkennung heben rationale Begründbarkeit nicht auf.
Deshalb sehe ich auch keine Beweislast, jede Abweichung widerspruchsfrei erklären zu müssen. Eine Norm kann rational begründbar sein, ohne überall erkannt oder geteilt zu werden. Universalität meint hier prinzipielle Begründbarkeit jenseits des Entstehungskontexts, nicht lückenlose Faktizität.

Dein Verweis auf Intersubjektivität trifft den praktischen Prüfmodus, setzt aber implizit einen politischen Maßstab: Normative Geltung wird an faktische Akzeptanz und konfliktfreie Integration gebunden. Das ist relevant für Durchsetzung – weniger für Begründung.

Ich behaupte weder metaphysische noch faktische Universalität, sondern trenne bewusst zwischen normativem Anspruch und politischer Implementierung. Ich bestreite lediglich, dass normative Geltung logisch auf ihren kulturellen Ursprung begrenzt sein muss.
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Immersion
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Immersion »

freewaverX hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 15:52 Ich denke, dass wir "Universalität" als Begriff unterschiedlich auslegen. Du verstehst Universalität als ausnahmslose faktische Geltung, die bereits durch eine einzige Abweichung falsifiziert wäre. Ich verstehe den Begriff hier nicht empirisch, sondern als Geltungsanspruch, also normativ. Dass es historische oder kulturelle Abweichungen gibt, widerspricht diesem Anspruch nicht automatisch. Irrtum oder Nichtanerkennung heben rationale Begründbarkeit nicht auf.
Deshalb sehe ich auch keine Beweislast, jede Abweichung widerspruchsfrei erklären zu müssen. Eine Norm kann rational begründbar sein, ohne überall erkannt oder geteilt zu werden. Universalität meint hier prinzipielle Begründbarkeit jenseits des Entstehungskontexts, nicht lückenlose Faktizität.

Dein Verweis auf Intersubjektivität trifft den praktischen Prüfmodus, setzt aber implizit einen politischen Maßstab: Normative Geltung wird an faktische Akzeptanz und konfliktfreie Integration gebunden. Das ist relevant für Durchsetzung – weniger für Begründung.

Ich behaupte weder metaphysische noch faktische Universalität, sondern trenne bewusst zwischen normativem Anspruch und politischer Implementierung. Ich bestreite lediglich, dass normative Geltung logisch auf ihren kulturellen Ursprung begrenzt sein muss.
Sehe ich auch so - eigentlich meinen wir (beinahe) dasselbe.
Unterschiede liegen zunächst in dem Unterschied zwischen Objektivität und rationaler Begründbarkeit. Letztere ist für mich völlig irrelevant - besonders deshalb, weil ich es selbst schon zu oft geschafft habe, mir wirklich hanebüchenen Unsinn auszudenken und in dessen Rahmen eine wasserdichte, rationale Begründung abzuliefern. (Nicht, dass mir das jetzt jemand HIER unterstellt: in dem jeweiligen Kontext war allen Beteiligten klar, dass es natürlich Unsinn ist). Rationalität allein hat den fiesen Nachteil, dass sie mit den Prämissen, auf die sie sich stützt, steht und fällt.

Deine Definition von Universalität - oder eher: die Kriterien, mit denen Du sie verbindest - halte ich für falsch. Aber es passt wieder zu der mir bekannten Definition der Intersubjektivität (die sich nicht nur auf tatsächliche Subjekte, sondern auch das Verhältnis ganzer Systeme untereinander bezieht).

Womit die Unterschiede eher semantischer Natur zu sein scheinen - abgesehen von der Rolle der Begründbarkeit. Damit überzeugst Du mich nicht :lol: .
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freewaverX
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von freewaverX »

Immersion hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 16:15
freewaverX hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 15:52 Ich denke, dass wir "Universalität" als Begriff unterschiedlich auslegen. Du verstehst Universalität als ausnahmslose faktische Geltung, die bereits durch eine einzige Abweichung falsifiziert wäre. Ich verstehe den Begriff hier nicht empirisch, sondern als Geltungsanspruch, also normativ. Dass es historische oder kulturelle Abweichungen gibt, widerspricht diesem Anspruch nicht automatisch. Irrtum oder Nichtanerkennung heben rationale Begründbarkeit nicht auf.
Deshalb sehe ich auch keine Beweislast, jede Abweichung widerspruchsfrei erklären zu müssen. Eine Norm kann rational begründbar sein, ohne überall erkannt oder geteilt zu werden. Universalität meint hier prinzipielle Begründbarkeit jenseits des Entstehungskontexts, nicht lückenlose Faktizität.

Dein Verweis auf Intersubjektivität trifft den praktischen Prüfmodus, setzt aber implizit einen politischen Maßstab: Normative Geltung wird an faktische Akzeptanz und konfliktfreie Integration gebunden. Das ist relevant für Durchsetzung – weniger für Begründung.

Ich behaupte weder metaphysische noch faktische Universalität, sondern trenne bewusst zwischen normativem Anspruch und politischer Implementierung. Ich bestreite lediglich, dass normative Geltung logisch auf ihren kulturellen Ursprung begrenzt sein muss.
Sehe ich auch so - eigentlich meinen wir (beinahe) dasselbe.
Unterschiede liegen zunächst in dem Unterschied zwischen Objektivität und rationaler Begründbarkeit. Letztere ist für mich völlig irrelevant - besonders deshalb, weil ich es selbst schon zu oft geschafft habe, mir wirklich hanebüchenen Unsinn auszudenken und in dessen Rahmen eine wasserdichte, rationale Begründung abzuliefern. (Nicht, dass mir das jetzt jemand HIER unterstellt: in dem jeweiligen Kontext war allen Beteiligten klar, dass es natürlich Unsinn ist). Rationalität allein hat den fiesen Nachteil, dass sie mit den Prämissen, auf die sie sich stützt, steht und fällt.

Deine Definition von Universalität - oder eher: die Kriterien, mit denen Du sie verbindest - halte ich für falsch. Aber es passt wieder zu der mir bekannten Definition der Intersubjektivität (die sich nicht nur auf tatsächliche Subjekte, sondern auch das Verhältnis ganzer Systeme untereinander bezieht).

Womit die Unterschiede eher semantischer Natur zu sein scheinen - abgesehen von der Rolle der Begründbarkeit. Damit überzeugst Du mich nicht :lol: .
Ich will es anschaulicher ausdrücken:
Dass man z. B. mit Logik unsinnige Gedankengebäude bauen kann, ist kein Einwand gegen Logik selbst. Genauso wenig, wie man aus falschen Annahmen korrekte mathematische Rechnungen anstellen kann, ohne dass das etwas gegen die Mathematik an sich sagt. Das Problem liegt dann nicht im Rechnen, sondern in den Annahmen, mit denen gerechnet wird.

Logik garantiert keine Wahrheit. Sie sorgt nur dafür, dass man sehen kann, wo etwas nicht stimmt. Ohne sie bleibt am Ende nur übrig, ob etwas akzeptiert wird, funktioniert oder sich in ein bestehendes System einfügt. Das sind sinnvolle Maßstäbe für Ordnung oder Durchsetzung, sagen aber nichts darüber aus, ob eine Regel an sich gut begründet ist.

Genau darin liegt unser Unterschied. Du misst Regeln danach, ob sie innerhalb eines Systems tragfähig sind. Ich danach, ob sie sich auch außerhalb dieses Rahmens nachvollziehbar begründen lassen. Das ist keine Uneinigkeit bezogen auf Begriffe, sondern wo wir den Maßstab anlegen, also eine Frage der Kategorien.
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Immersion
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Immersion »

freewaverX hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 18:43 Ich will es anschaulicher ausdrücken:
Dass man z. B. mit Logik unsinnige Gedankengebäude bauen kann, ist kein Einwand gegen Logik selbst. Genauso wenig, wie man aus falschen Annahmen korrekte mathematische Rechnungen anstellen kann, ohne dass das etwas gegen die Mathematik an sich sagt. Das Problem liegt dann nicht im Rechnen, sondern in den Annahmen, mit denen gerechnet wird.
Damit hast Du einen Absatz von mir praktisch inhaltsidentisch umformuliert :lol:
Genau darin liegt unser Unterschied. Du misst Regeln danach, ob sie innerhalb eines Systems tragfähig sind. Ich danach, ob sie sich auch außerhalb dieses Rahmens nachvollziehbar begründen lassen. Das ist keine Uneinigkeit bezogen auf Begriffe, sondern wo wir den Maßstab anlegen, also eine Frage der Kategorien.
Dazu muss ich sagen: Nein.
Genau das NICHT.
Ich bemesse die Gültigkeit von Regeln danach, ob sie NUR innerhalb eines Systems funktionieren - oder auch außerhalb. Aber „Gültigkeit“ nur bezogen auf die Universalität. Wenn eine Regel bestimmte Prämissen erfordert, wird die Prämisse implizit zum Teil der Regel.

Die Begründbarkeit spielt für mich aber überhaupt keine wesentliche Rolle. Wenn ich eine Regel erkenne, lautet meine Hypothese, dass sie existiert - auch ohne dass ich sie erklären kann. Wenn das der Fall ist - um so besser (und verdammt noch mal… ich suche nach Erklärungen!)
Als universell - systemunabhängig gültig - kommt sie in Betracht, wenn sie keine ersichtliche Abhängigkeit von einem System eigenen Parametern aufweist (die ein anderes System so nicht aufweist) oder es keine Beispiele für ein anderes (grundsätzlich gleichartiges) System gibt, in dem sie nicht wirkt.
Dafür muss ich sie nicht begründen können.
Daran erkennst Du: Ich bin kein Mathematiker :P
Und Humes ist mir völlig egal. DA liegt unser Unterschied.
Stoiker, Relativist, Pragmatist… also auch Empirist
Khazhuul

Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Khazhuul »

Fanchen hat geschrieben: Mittwoch 21. Januar 2026, 16:56 @Khazhuul Eine höhere Macht greift hier sonst nämlich wirklich ein... ;)
Gefällt mir, der Humor und ich wäre Dir "dankbar", wenn Du meinen Antrag auf Beendigung meiner Mitgliedschaft in diesem Forum bei Gelegenheit entsprechend bearbeiten würdest ;).Die Mail ist gestern früh an Dich rausgegangen.
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Phönix75 »

Khazhuul hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 11:16
Fanchen hat geschrieben: Mittwoch 21. Januar 2026, 16:56 @Khazhuul Eine höhere Macht greift hier sonst nämlich wirklich ein... ;)
Gefällt mir, der Humor und ich wäre Dir "dankbar", wenn Du meinen Antrag auf Beendigung meiner Mitgliedschaft in diesem Forum bei Gelegenheit entsprechend bearbeiten würdest ;).Die Mail ist gestern früh an Dich rausgegangen.
Schade. Ungemütliche Menschen werden hier ganz gern mal gemaßregelt. Aber deswegen in den Sack hauen? Niemals! ;)
Nichts ist so, wie es scheint.
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Archy »

Genau DAS ist das gute hier! Haust deinem Gegenüber mal kurz ungeschönt die Meinung vor die Füße und bekommst kurz eins vor's Schienbein zurück und dann geht's ganz normal weiter im Programm.
Wo anders hat man bei sowas anschließend Kindergarten 🤷🏼‍♀️😂.
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Black Alice
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Black Alice »

Hitzige Diskussionen und andere Meinungen zu akzeptieren sind so was von uncool geworden. Das ist wie wenn Opa vom Krieg erzählt... :mrgreen:
Archy
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Archy »

Ja! Ich weiß nicht ob das an den sozialen Medien liegt, dass die Leute gar nicht mehr fähig sind, es abzuhalten auch Mal die Meinung gesagt zu bekommen oder dass man auch unterschiedliche Ansichten haben kann. Das pochen auf seine Meinung oder diese dem anderen fast schon aufzuzwingen, scheint inzwischen normal zu sein. Klar... manchmal läuft auch dieses Sender-Empfänger Ding schief, aber dort geht es ja schon weiter. Hast du unterm Strich das gleiche Ergebnis, die Leute fühlen sich auf den Schlips getreten.
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Immersion
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Re: Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?

Beitrag von Immersion »

Soll ja auch Leute geben, die verlernt haben oder es nie gelernt haben, sich so auszudrücken, dass sie damit zwangsläufig jemanden vors Schienenbein zu treten und dem Irrtum unterliegen, dass wenn irgend jemand es ok findet, es das dann auch ist.
„Offen und ehrlich“ ist halt auch regelmäßig ein Code für „Ich verhalte mich auf eine Weise, die ich anders herum als komplettes Arschloch-Verhalten empfinden würde“.
Es ist eben keine Dichotomie.
Meinung und Verhalten sind nicht dasselbe.