Seelenstein hat geschrieben: ↑Donnerstag 31. Januar 2019, 10:06
Der Umweltschutz muss nicht zwangsläufig teuer sein, bewusst einkaufen kann da schon helfen, nicht jedes neue Handy kaufen ebenso...
Oder kein Einfamilienhaus hinsetzen (massive Verschwendung von begrenzten Ressourcen wie Platz und Boden) oder keine Kinder in die Welt setzen (jedes einzelne ist eine ökologische Katastrophe) ...
Aber, wie gesagt, ich mache hier niemandem einen Vorwuf. Man kann als Mitteleuropäer einfach nicht umweltfreundlich leben. Geht nicht. Gegen manche Sachen entscheide ich mich auch bewusst - mir ist durchaus klar, dass schwarze Klamotten eine ziemliche Sauerei sind, Textilfarben sind oft unreguliert und grade bei Schwarz wird alles mögliche und unmögliche eingesetzt. Ich hab's versucht, aber dieses ganze blasse Öko-Zeug schlägt mir auf's Gemüt. Kunstfasern? Produzieren durch den Abrieb beim Waschen Mikroplastik, ist nicht gut. Konventionelle Baumwolle? Verbraucht massig Wasser und Pestizide bei der Erzeugung, ist auch Mist. Hormonelle Verhütung ist auch nicht so toll, das geht über die Ausscheidungen ins Wasser und beeinflusst die Organismen dort - verzichten will ich trotzdem nicht drauf. Ich weiß, das Fliegen auch nicht grade umweltfreundlich ist, aber ehe ich mich stundenlang in einen Zug setze ... usw. usf.
Elric hat geschrieben: ↑Samstag 2. Februar 2019, 15:40
OT: Stadttauben sind, da sie nun einmal eingeschleppte Nachkommen der hier nicht heimischen Felsentaube sind, als schädliche Neozoen einzudämmen, idealerweise auszurotten...
Jein. Klar, es sind verwilderte Haustiere, aber die muss man nicht zwingend ausrotten. Managen, logisch aber alle umbringen? Ist Overkill. Die nehmen ja keiner einheimischen Art einen Platz weg sondern nutzen eine ansonsten leere ökologische Nische, ich seh die nicht als so gigantisches Problem. Manchmal lästig, sicher, aber ihren schlechten Ruf haben sie eigentlich nicht verdient - es sind ziemlich intelligente Vögel, die sich in einem für sie extrem schwierigen bis feindlichen Umfeld irgendwie durchwurschteln, trotz des Gegenwinds. Der Kot ist ein Problem, ja, aber das mit den Krankheiten z.B. wird maßlos übertrieben.
Lylia hat geschrieben: ↑Sonntag 3. Februar 2019, 16:01
aber ich habe ne Idee, warum hören wir einfach nicht alle auf zu leben ?
Naja, gleich Selbstmord zu propagieren ist mir ein bissi zu hardcore, aber, ja, es gibt durchaus Bewegungen wie
VHEMT (Voluntary Human Extinction Movement), die Verzicht auf Nachwuchs aus ökologischen Gründen empfehlen. Mit guten Argumenten, um ehrlich zu sein.
Phönix75 hat geschrieben: ↑Sonntag 3. Februar 2019, 17:42
Aber es gibt auch ziemlich aufgeklärte Menschen, die der Natur wenig bis garnicht schaden, weil sie bewußt leben und Müll vermeiden. Ich würde mich da schon dazu zählen.
Der war gut.