Germany mulls extra research funding for committee-burdened women
Verstehe ich das jetzt richtig ...
Frauen wollen eine 50:50 Quote für Gremien.
Da es aber nicht genug Führungspersonal bei den Frauen gibt,
kommt es dazu, dass Frauen überproportional mit Gremienarbeit von der Forschungsarbeit abgehalten werden.
Beispiel:
100 Männer und 50 Frauen leisten jeweils 10 Stunden Gremienarbeit.
Da man aber auch 50:50 besteht müssen Frauen jetzt 20 Stunden Gremienarbeit leisten.
Diese 10 Stunden extra Gremienarbeit fehlen jetzt aber bei der Forschung und behindert die Karrieren der Frauen.
(Ich will jetzt gar nicht darauf hinaus, dass ein intelligenter Mensch das vorher weiß.
Intelligente Menschen versuchen sich von "Dummenarbeit" zu befreien, damit sie erschaffen können.
Und schaufelt seinen Kalender nicht mit solchen Unfug voll.

)
Worauf ich hinaus will ist, die Lösung soll jetzt sein "mehr Geld".
Das erschließt sich mir nicht. Mit Geld kann man keine Zeit kaufen.
Also schon. Ich kann jemanden bezahlen der meine Wäsche macht, und spare dann diese Zeit ein.
Aber hier geht es um die Aufteilung der Arbeitszeit einer Person zwischen Forschung und Gremium.
Wie will man da Zeit durch Geld "frei" machen?
Jemanden bezahlen der sich für einen selbst ins Gremium setzt, damit man in der Zeit forschen kann?
Ist es im Forschungsalltag so, dass man an eine Stechuhr geht,
und wenn dann die 40 Wochenstunden (oder eher 25

) voll sind,
kommt jemand vorbei und sagt "Los raus aus dem Labor. Deine Arbeitszeit ist abgelaufen." ???