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Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Donnerstag 10. Januar 2019, 17:45
von Charlotte Sometimes
Wie so manch einer hier mitbekommen hat,bin ich auf einen "Cocostrip".
Aber ich verwende Cocos nicht nur zum Kochen,sondern auch zur Kosmetik.
Ich bin gerade dabei , Hautcremes,Haarspülungen,Bodylotionen durch Cocosöl zu ersetzen.
Bis jetzt habe ich damit nur positive Erfahrungen machen können.^^
Ich kann nur sagen ,dass Cocosöl für ein paar Stunden ins Haar gerieben und dann ausgewaschen,über Tage den Effekt bringt ,den eine Haarspülung für ein paar Stunden bewirkt. *interessiert evtl, die Langhaarigen hier*
Arganöl wäre hier auch noch zu erwähnen.

Darum meine Frage :
verwendet ihr auch eher "Chemie"Kosmetik oder habt ihr euch auch so wie ich an diversen Produkten von Mutter Natur versucht?
Wenn ja, habt ihr damit positive oder negative Erfahrung?
Könnt ihr etwas empfehlen?

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Donnerstag 10. Januar 2019, 20:17
von CharlotteSchlotter
Ich bin beim Haarefärben vor einiger Zeit auf Henna umgestiegen und bin sehr begeistert. Zudem verwende ich auch ein Haaröl von Khadi, das auch rein natürlich ist.

Zum Thema Kokosöl in Haaren: Bekommt man das denn richtig rausgewaschen, ohne dass das Haar fettig wirkt? Und wie dosierst du es?

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Donnerstag 10. Januar 2019, 20:18
von Soiled
SchwarzeKatz hat geschrieben: Donnerstag 10. Januar 2019, 17:45 Wenn ja, habt ihr damit positive oder negative Erfahrung?
Deprimierenderweise hauptsächlich negative.

Was man an Naturkosmetik kaufen kann (Weleda und so) ist meistens mit tierisch vielen ätherischen Ölen versetzt, davon krieg ich im besten Fall Kopfweh und Übelkeit, im schlechtesten Ausschlag, der nur mit Cortisoncreme wieder weggeht. Ich muss dazu sagen, dass ich eh recht geruchsempfindlich bin - Kokosöl kann ich, wenn überhaupt, nur an den Beinen verwenden, weil der Geruch da ein Stück von meiner Nase weg ist. Dafür ist es bei mir nicht mal besonders gut geeignet - zieht ewig nicht ein, fettet und schmiert und spendet eigentlich kaum Feuchtigkeit. War froh, als die Dose endlich leer war.
Bei dekorativer Kosmetik überzeugt mich die Qualität auch nicht besonders, Lippenstifte bröckeln, Wimperntusche ist unspektakulär ...
Und bei Sonnenschutz mag ich die mineralischen Filter nicht, also fällt da Naturkosmetik auch weg.

Nach vielen vergeblichen Versuchen bin ich also wieder reumütig zu billiger Chemie zurückgekehrt. Ist kompatibler zu mir.

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Donnerstag 10. Januar 2019, 21:36
von Charlotte Sometimes
@CharlotteSchlotter
Zum Thema Kokosöl in Haaren: Bekommt man das denn richtig rausgewaschen, ohne dass das Haar fettig wirkt? Und wie dosierst du es?
Ja,das bekommt man richtig ausgewaschen,keine Sorge. :)
Ich gehe da ehrlich gesagt nach Gefühl,verwende dann auch nicht wenig.
Aber .es lässt sich wie gesagt komplett auswaschen.

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Dienstag 29. Januar 2019, 07:19
von Herbstlaubrascheln
Ich habe immer wieder mal diversen Naturkosmetik-Kram probiert; von Körperpflege über Schminke bis hin zu Shampoo und Spülung etc. und ich muss sagen, dass ich damit einfach nicht wirklich warm werde. Zum einen sind die Düfte großteils wirklich penetrant, das kann ich überhaupt nicht ab haben und gerade die Haarpflege war sehr enttäuschend für mich - egal ob nun Lavera, Weleda, Logona oder Alverde. Kokosöl zieht mir zu lange nicht ein, das finde ich persönlich eher störend; das kommt aber natürlich auch auf die eigene Haut drauf an. Mittlerweile wird das ja für alles mögliche benutzt, was man so mitbekommt, sogar zum Zähneputzen xD

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Dienstag 29. Januar 2019, 16:26
von Selene
@Soiled
Ist mir auch schon passiert, dass ich von einer Weleda-Handcreme einen schlimmen Ausschlag bekommen habe.

Momentan benutze ich hauptsächlich Lavera-Produkte. Mit denen komme ich besser klar.

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Dienstag 29. Januar 2019, 16:34
von Charlotte Sometimes
Diese Lavera,Alverde Produkte und wie sie alle heißen,mag ich auch nicht.
Weder den Duft noch...nee ,die sagen mir auch nicht zu.
Da benutze ich lieber (Wasch-)Lavaerde von Rhassoul.Allerdings nicht fürs Haar.
Da habe ich aber letztens schwarzes Henna für verwendet.
Das hatte keinerlei Farbverändung bewirkt,aber dafür einen ziemlich hohen Effekt in der Pflege.
Werde ich jetzt wohl öfters machen,auch wenn der "Matschturben" nach einer Weile für Kopfschmerzen sorgt,das ist es wert.^^

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Dienstag 29. Januar 2019, 17:22
von Soiled
Ich korrigiere mich: Das Gesichtswasser von Alverde ist seit Jahren mein Heiliger Gral wenn es darum geht, vereinzelte Stellen zu desinfizieren. Ich hab ja leider die Tendenz, an nicht vorhandenen Pickeln rumzuquetschen ...
Jahaaaaa, ich weiß, dass man das nicht sollte. :roll:

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2019, 17:51
von Selene
@Soiled

Ach komm, das macht doch jeder. ;)

Re: Naturkosmetik Vs. Chemie

Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 12:03
von Mio
Einige Sachen verwende ich wie z.B. manchmal ein Duschgel von Sante oder Alverde oder mal ne Zahnpasta von Lavera bzw. auch Cremes von Alverde.
Aber nicht durchgängig, das hängt dann von persönlichen Vorlieben ab (ob mir der Duft gefällt) oder von anderen Dingen. Habe z.B. den Eindruck, dass manche Alverde-Cremes im Frühjahr und Sommer zu reichhaltig sind für mein Gesicht. Da nehme ich dann leichte konventionelle Sachen (muss mein Gesicht eincremen, sonst spannt das gerne mal).

Passt zwar nicht ganz hierher, aber habe mir jetzt mal eine Holzzahnbürste von Alverde gekauft. Muss aber sagen, dass das für mich nicht taugt, da mir die Borsten viel zu weich sind. Man soll ja nicht sooo fest aufdrücken, aber selbst bei leichterem Druck beim Zähneputzen ist das jetzt nicht so geeignet für mich.