Also so schlimm war es gar nicht mit dem Elektrogeballer.
Eigentlich war die Mischung ganz gut, sowohl bei den Live Acts als auch bei den Aftershow Parties.
Es gab im wesentlichen drei Räume / Hallen, die mehr oder weniger ein bisschen nach Subgenre sortiert waren.
Seltsam fand ich, dass die Mainstage in der oberen Etage deutlich kleiner war, als die andere Bühne in der größten Halle - aber egal.
Nach meiner groben Schätzung waren ca. 300 Leute da, also es war recht überschaubar und es gab auch allzeit genug Platz zum tanzen - deswegen waren wir ja auch schließlich dort, hehehe
Ich habe zahlreiche mir bis dato unbekannte Künstler und Bands gesehen, aber natürlich auch z.B. die Altmeister von Das Ich gefeiert

Das Wetter war grauenvoll, daher konnte man den kleinen Außenbereich nicht wirklich nutzen.
Das Gastrokonzept sollte dringend überarbeitet werden. Am ersten Tag gab es Chili oder Pommes (für jeweils 5€), an den Tagen danach nur noch Pommes
Eine weitere Eigenheit der Location ist eine Art Lebensmittelkarte, die man zum Bezahlen innerhalb der Location verwenden muss und auf der dann der Verbrauch
mit einem Edding markiert wurde - ja, ich wohne schon seit fast 17 Jahren nicht mehr in Deutschland, aber ich hätte gedacht, dass man dort mit der Digitalisierung
mittlerweile auch etwas weiter ist
Positiv fand ich weiterhin, dass die meisten Künstler sich nach ihrem Auftritt noch viel Zeit für die Fans genommen haben

Ich denke, ich werde nächstes Jahr wieder nach Mannheim reisen (auch wenn die Reise auf Grund des Bahnstreiks etwas umständlicher war, als ursprünglich geplant),
weil diese kleinen Festivals oder Treffen doch irgendwie einen angenehm familiären Charakter haben.