Herrlich!
Es ist erstaunlich, wie einfältig so mancher User hier agiert. Da reicht der Blick gerade bis zum Gartenzaun oder wahlweise bis zum Tellerrand. Naja, das ist ja nicht mein Problem.
@Archy , du musst für mich nicht in die Bresche springen. Das ist zwar fein, wenn das mal jemand tut, aber ich werde mich nach wie vor alleine verteidigen. Denn von Leuten, die ihre Meinung einzig und allein aus den Medien haben, lass ich mir sicher nicht den Mund verbieten.
Hier mal eine Eintagsfliege aus den Systemmedien, wo ein Herr Lanz versucht, Fehlinformationen von Politikern aufzudecken.
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 2-100.html (so ab ca. Min.40)
Wahrscheinlich hat Herr Lanz sich heute seine Abmahnung abgeholt.

Und das Gestammel von Herrn Laumann sagt eigentlich alles aus.
Was sind Systemmedien und warum stößt sich so mancher daran? Die öffentlich-rechtlichen Medien, bezahlt von uns durch eine Zwangsabgabe, stellt sich im Rundfunkrat aus Leuten zusammen, die politisch engagiert sind (in den großen Parteien), Gewerkschaften, Frauenverbänden und der Kirche. Das soll den Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Das scheint mir schon lange nicht mehr so. Somit wird hier schon ziemlich gelenkt und eingewirkt. Oh ja, ich höre schon wieder das Geklapper in so manchem Oberstübchen. Solche Diskussionen gab es schon bei der großen Flüchtlingswelle, weil auch da ziemlich unkritisch und einseitig berichtet wurde.
Es gibt nur noch wenig freien Journalismus, der nicht darauf bedacht ist, Schlagzeilen zu produzieren, hinter dem einzig Auflagen und Einschaltquoten stehen. Kritische Medien und Stimmen sind rar geworden. Vorallem solche, die wirklich eingehend recherchieren und das in die Öffentlichkeit tragen. Solche Sendungen (wie ausnahmsweise Lanz auf ZDF) sind immer mehr zurückgegangen und kamen auch früher schon meist weit nach 22 Uhr. Warum? Könnte man Teile der Bevölkerung damit verunsichern? Sehr wahrscheinlich. Zeitungen schreiben von einander ab und man kann den gleichen Tenor in diesen lesen. Wow, wirkliche journalistische Meisterleistungen.
Ich konnte Ja-und -Amen-Sager noch nie ab und Leute, die Nachrichten aus den Medien einfach nur nachplappern erst recht nicht.
Eigentlich möchte ich garnicht wissen, was hinter den Mauern der Politik und den Büros der Medien so alles für ein Mist verzapft wird, der entweder dann auf die Bevölkerung losgelassen wird oder auch Wahrheiten zurückgehalten werden. Schon alleine wie und was für Zahlen derzeit wegen Corona kommuniziert werden, zeigt doch, dass man hier nicht ehrlich kommuniziert. Es gab mal eine kurze Zeit, wo man die Hospitalisierungsrate neben den Inzidenzen veröffentlicht hat. Das wurde wieder gestrichen. Dann gibt es offiziell in den großen Medien keine Auflistung, wieviele Geimpfte und Ungeimpfte auf den Intensivstationen liegen. Warum hält man solche Zahlen zurück? Ab und zu hört man mal pauschale Aussagen, dass angeblich die Anzahl der Ungeimpften auf Intensivstationen größer sei, als von Ungeimpften. Wie gesagt, pauschal. Keine ehrliche Auflistung. Die Ausrede ist dann, das man den Impfstatus der Leute nicht kennt. Naja...
Ich stelle mal die Frage, wo bei euch rechtes Gedankengut anfängt? Schon da, wo jemand kritisch die großen Medien in Frage stellt oder jemand die Coronapolitik eher fragwürdig findet? Geht das wirklich so schnell? Okay, dann bin ich eben rechts. Juckt mich nicht und ich weiß ja, von welchen Einfallspinseln es kommt. Ich nehme und sehe das einfach mal ironisch und lach mir eins.
Was haben wir denn für ein System? Den Kapitalismus, der langsam mutiert und mit dem demokratischen Deckmäntelchen um die Ecke kommt. In einer Gesellschaft, wo Leute die sich (berechtigt) nicht impfen lassen wollen, diskriminiert, ausgeschlossen und in Ecken gestellt werden, wo sie nicht hingehören, obwohl man sie durch einfache Tests genauso am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen kann, möchte ich eigentlich nicht leben. Diese ganze Politik ist ein Farce.
Und hier beginnt die Spaltung.
Geimpfte können ein Mutieren des Virus genauso wenig verhindern, weil sie sich ebenso infizieren können und das Virus weitertragen. Was eine Impfpflicht bringen soll, erschließt sich mir nicht. Denn in Spanien hat man eine Impfquote von über 90 % und das Virus tobt sich trotzdem aus. Ich wäre für eine Impfpflicht, wenn es Impfstoffe gäbe, die langfristig wirken und absehbar das Virus damit zurückgedrängt werden kann. Alles andere ist nur dämliche Politik, die auf den Schultern der Bevölkerung ausgetragen wird.
Nichts ist so, wie es scheint.