Aber in erster Linie ist das in meinen Augen ja auch nicht essentiell, was "Schwarz Sein" angeht.
Für mich ist es halt so, dass all diese Dinge, die da irgendwo so ein bisschen "mit dazu gehören", einfach ein Teil meines Alltags und meines Lebens sind. Wenn wir irgendwo ein paar Tage Urlaub machen, besteht unser "Sightseeing" nicht selten aus Friedhöfen und Kirchen, Spaziergänge gerne an Burgen, auf Friedhöfen oder anderen Orten, die ich von der Stimmung her halt gerne mag, Freizeitgestaltung geht dann auch mal in Richtung Mittelalterfeste und all sowas; am Wohnen sieht man auch durchaus, dass wir uns vielleicht in etwas anderen Räumlichkeiten wohl fühlen als viele andere Leute *lacht*
Viele von diesen Dingen verändern sich nicht "mal eben so" mit den Jahren. Außer, man verliert generell viele seiner persönlichen Interessen und Vorlieben, das passiert aber letztendlich doch eher selten. Zumindest ab einem bestimmten Alter tut sich da nicht mehr all zu viel.
Ob die Szene nun die Jugend anspricht oder nicht, ist mir relativ latte. Natürlich freue ich mich, wenn ich mal ein paar junge Gruftis irgendwo sehe (gibt`s ab und zu, aber doch eher selten), aber letztendlich ändert das nichts an meiner Sicht auf die Dinge bzw. meiner eigenen Art zu leben. Mir wars schon immer recht wurscht, was andere machen und wie sie die Welt sehen - solange man mich in Ruhe lässt, ist alles gut.
Sooooo viele "Ehemalige" kenne ich auch gar nicht. Ich kenne welche, die in ihrer Jugend mal schwarz unterwegs waren und die heute über 50 sind, aber seit Jahrzehnten da raus sind. Wirklich "Ehemalige" sind das eh nicht in meinen Augen, es war wohl eher Phase in jungen Jahren, die eher weniger Bedeutung hatte. Was "Ex-Gruftis" angeht, kenn` ich halt noch einen ollen Punk, der ganz früher auch mal in schwarz unterwegs war, aber schnell wieder auf die Punk-Schiene kam, die er bis heute auch noch fährt (Zitat "Als ich jung war, war ich auch mal Grufti - mein Gott, hab ich SCHEISSE ausgesehen."
