BlackDog hat geschrieben: ↑Montag 9. Dezember 2019, 16:16
Naja, wenn ich mir so die Geschichte der Welt ansehe... zuerst eine Scheibe...
Nanana, diese typische Flacherde Theorie gab es nur bei einigen Ur-ur-ur Völkern sowie seit dem 18. Jahrhundert bei irgendwelchen Verschwörungstheoretikern.
vgl. Jeffrey Burton Russel: "Zur Verbreitung der im 19. Jahrhundert aufgekommenen Legende, der mittelalterliche Mensch habe an eine Scheibengestalt geglaubt, trug die Erzählung 'Das Leben und die Reisen des Christoph Columbus (1828)' von Washington Irving bei."
Schon seit den alten Griechen ist bekannt, dass die Erde eine Kugel ist, und allgemein wussten das alle Seefahrneden Völker durch die Sternenkunde.
BlackDog hat geschrieben: ↑Montag 9. Dezember 2019, 16:16
dann das Zetrum... dann kam die Mode auf, das sich alles um die Sonne dreht...
Richtig, das war eine von der Kirche eingeworfene Fehlbetrachtung. Jedoch wussten auch schon ältere Völker davon, dass wir um die Sonne kreisen.
Danke Kirche...
BlackDog hat geschrieben: ↑Montag 9. Dezember 2019, 16:16
nur ein paar Jahre später gab es nur eine Galaxie... Ich weiß nicht ob man sich da jetzt wirklich auf die Wissenschaft verlassen kann, und deren Vorhersagen.
Die Wissenschaft sagt nicht voraus. Du kannst eine wissenschaftliche Voraussage treffen.
Im Gegensatz zu Esotherischen oder Religiösen Ansätzen ist eine Wissenschaftliche Theorie aber nur gültig wenn sie falsifizierbar ist. D.h. sie erhebt keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit. Man muss nur das Gegenteil beweisen.
BlackDog hat geschrieben: ↑Montag 9. Dezember 2019, 16:16
Oh, nicht falsch verstehen. ich mag es wenn ich einen Apfel loslasse und der zu Boden fällt, aber die Vorhersage der Quantentheorie, dass der Apfel tatsächlich eines Tages nicht vom Boden abprallt sondern durch ihn hindurchgleitet... ist schon ein bisschen erschreckend. Hab ja kaum das Verschwinden des Pluto verkraftet.
Und die Physik selbst, bzw. Herr Heisenberg behaupten ja schon, dass eine genaue, zuverlässige Beobachtung garnicht möglich ist.
Richtig. Denn alles was man beobachtet wird durch die Beobachtung verändert.
Beispiel: Du beobachtest ein Molekül mittels Licht. Dadurch, dass das Licht aber zu dir kommt, muss es vorher mit dem Molekül interagiert haben und somit verändert haben.
Jedoch ist dies eine Sache die auf Quantengröße von Bedeutung ist, nicht in unserer Makro-Welt.
Schließlich kannst du dir recht sicher sein, dass wenn das Licht reflektiert durch eine Banane auf deine Netzhaut trifft, die Banane immernoch eine Banane ist.
BlackDog hat geschrieben: ↑Montag 9. Dezember 2019, 16:16
Oh, nicht falsch verstehen ich mag die Wissenschafften. Sie liefern sehr viel Erklärungen für Dinge. Aber sie liefern sie auch nicht für alles. Und manchmal liegt auch Wissenschaft falsch, liegt ja in ihrer Natur.
Und mit wissenachftlichen Puplikationen anderer Weltbilder erschlagen zu wollen, hat manchmal ein bisschen was von Kirche. Deren Publikation ist auch eine Waffe mit deren Hilfe viele Kulturen erschlagen worden. Ich persönlich übrlasse jedem die Entscheidung welchem Weltbild er folgt. Denn in den meisten Fällen bleibt nur Glauben und hoffen das man richtig lag.
Quitsch Quatsch.
Wissenschaft ist bloß die Benennung einer Methodik mit der du Behauptungen verifizieren oder falsifizieren kannst.
Beispiel:
Person A behauptet es gäbe einen Omnipotenten Gott,
Person B stellt dazu die Wissenschaftliche Frage "Wenn das Wesen Omnipotent ist, kann es sich dann selber töten? Wenn ja, ist es ja nicht omnipotent da es getötet werden kann, wenn nein, ist es ja nicht omnipotent da es nicht alles kontrollieren kann".
Person B hat damit die These von Person A wissenschaftlich widerlegt, und damit ist die Behauptung von A faktisch falsch.
Das hat nichts mit Weltbild zu tun, sondern ist ein Fakt.
Natürlich kann man jetzt den Gegenbeweis von B auch wieder anfechten. z.b. seine Definition von "Omnipotenz" in Frage stellen etc.
Solange das aber nicht passiert und die Falsifizierung steht kann es faktisch keinen Omnipotenten Gott geben.