Um den Namen eines Partners anzunehmen, muss der schon gut klingen für mich. Dann käme auch kein Doppelname infrage. Aber ich hab mich an den Nachnamen gewöhnt. Und einen Namen wie der Hund damals, nämlich "vom Sonneneck", bekommt man aus "niederen Kreisen" eh nicht sooo schnell.

Bei "Fick" würde ich aber schnellstens den Namen wechseln. Gibts in bestimmten Regionen öfter.
Bei einem Namen mit "von" wäre das auch so eine Sache. Kannte mal jemand, die heißt jetzt, verfremdet, sowas wie "von Nordhang".
Ok, aber vorher hatte sie einen Namen, der war ein Begriff aus der Seefahrt, von daher wohl eine persönliche Verbesserung für sie jetzt.
Noch kurz das: Den Namen des Mannes würde ich auch nicht annehmen, wenn sowas rauskäme vom Prinzip, jetzt das Beispiel mit anderem Kleidungsstück hier: " Schaal". Kenne einen Fall, da hat die Frau sowas gemacht.
Doppelnamen kenne ich bisher so, dass es bis auf einen Fall egal gewesen wäre, welcher Name das wird. So hatte mal ne Frau Schmidt-X einen Doppelnamen. Deren X war bei einer anderen dann der erste Bestandteil eines anderen Doppelnamens, den X gabs in der Region wohl öfter.
Wem das gefällt mit Doppelname, gerne. Sowas wie "Müller-Wachtendonk"

wäre nichts für mich.
Nur hier hab ich den Doppelnamen nie verstanden: "X-Autsch". Ernsthaft. Die Dame wurde auch immer nur mit Frau X angesprochen.