Single sein und Dating

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Immersion
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Immersion »

Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Aber schaut euch die (Online) Single-Plattformen an. Da sind teilweise 3/4 bis 2/3 Männer angemeldet und die paar Frauen können sich bequem zurücklehnen und abwarten. Klar gibt es unter uns Kerlen auch eine nicht unerhebliche Anzahl an Flitzpiepen, die das Bild der Männer nicht unbedingt besser machen. Das Anbiedern sexueller Gelüste und Vorlieben steht da ganz oben, gefolgt vom Verarschen der Frauen. Da wird es schwer, noch ein Fuß in die Tür einer Frau zu bekommen, die noch halbwegs "normal" tickt und nicht die Angst hat, wieder an so einen Typen zu geraten. Und es wird sicher nicht besser, je älter man wird.
Das ist geradezu ein Inkubator der Neurosen.
Ein Selbststarter des Wahnsinns, der stetig mit Hoffnungen gefüttert wird, manchmal Glück auswerfen mag, dieses aber in keinem Verhältnis zum Schaden steht.
Da gibt schon lange keinen Auslöser mehr - das ist so dysfunktional, dass es Männer und Frauen gleichermaßen früher oder später beschädigt
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Uwi1976
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Uwi1976 »

Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Und man stellt sich die Frage, wo dieser Scheiß-Magnet ist, der immer wieder solche Leute anzieht. Wenn ich den finde...
So ähnlich hat es meine Ex-Freundin damals auch formuliert, als wir uns getrennt hatten :grimacing:
"Immer hab ich Pech mit Männern!"
Ist wohl eine Frage der Perspektive...
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Aber generell und das ist ja in der Szene irgendwie schon so, dass vieles negativer gesehen wird, als es eigentlich sein sollte.
Aber oft eben auch einfach nur nüchtern und realistisch mMn.
Klar neigen die Leute hier grundsätzlich eher zum Pessimismus als überschwänglich optimistisch zu sein, aber sehen sie nicht
auch viele Dinge ganz klar, ohne rosarote Brille?
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Mir ist nicht ganz klar, warum man sich im Alter dann umso mehr in viele Kleinigkeiten hineinsteigert und sich in vielen Belangen so ernst nimmt.
Naja, man "reift" einfach im Laufe der Zeit oder?
Und negative Erfahrungen der Vergangenheit möchte man nicht unbedingt wiederholen, daher wird man immer vorsichtiger und argwöhnischer.
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Mir hat mal ein ehemaliger Arbeitskollege, der aus Litauen kam, gesagt, dass er die deutschen Frauen überwiegend arrogant findet. Ja, damit hat er in meinen Augen garnicht so unrecht.
Oha, jetzt müssen wir aber ein bisschen aufpassen, dass wir nicht in den Bereich der toxischen Männlichkeit / Incel etc. abdriften.
Wie viele Frauen in Deutschland hat er denn kennengelernt und wo?
In Österreich habe ich auch einige sehr merkwürdige Damen kennengelernt, aber die wenigen oberflächlichen Begegnungen (zumal alle Wien) sind
für mich keine geeignete Basis für ein pauschales Urteil...
Aber wenn Dein besagter Ex-Kollege in kürzester Zeit 100 Frauen gedatet hat, sagt das mMn ziemlich viel über ihn aus, weniger über die Frauen...
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Aber schaut euch die (Online) Single-Plattformen an.
Nee danke, lieber nicht (mehr) - den Quatsch hab ich durchgespielt :laughing:
Praise the evil :twisted:
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Phönix75
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Phönix75 »

Uwi1976 hat geschrieben: Sonntag 28. Dezember 2025, 08:21
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13 Mir hat mal ein ehemaliger Arbeitskollege, der aus Litauen kam, gesagt, dass er die deutschen Frauen überwiegend arrogant findet. Ja, damit hat er in meinen Augen garnicht so unrecht.
Oha, jetzt müssen wir aber ein bisschen aufpassen, dass wir nicht in den Bereich der toxischen Männlichkeit / Incel etc. abdriften.
Wie viele Frauen in Deutschland hat er denn kennengelernt und wo?
In Österreich habe ich auch einige sehr merkwürdige Damen kennengelernt, aber die wenigen oberflächlichen Begegnungen (zumal alle Wien) sind
für mich keine geeignete Basis für ein pauschales Urteil...
Aber wenn Dein besagter Ex-Kollege in kürzester Zeit 100 Frauen gedatet hat, sagt das mMn ziemlich viel über ihn aus, weniger über die Frauen...

Das sehe ich ganz und garnicht so. Auch er hat seine Erfahrungen gemacht. Sowohl in Litauen, als auch hier. Und an seinem Urteil zu zweifeln halte ich für vermessen. Warum auch? Jeder hat seine eigenen Empfindungen, was auch diese Dinge angeht. Und seien wir doch mal ehrlich. Wenn es mehr Männer, als Frauen gibt, dann ist das Denken der Frauen oft so, dass sie die Qual der Wahl haben und es noch nicht einmal müssen. Sie suchen nicht, sie lassen sich finden und die Hürden haben sie mit dem Wissen, dass mehrere Männer sich um eine Frau "bemühen" doch deutlich erhöht, als wenn es anders herum wäre. Vielleicht ist das Anspruchsdenken und die Erwartungshaltung in Ländern, wo es mehr Frauen als Männer gibt oder wo auch die Sozialisation ein wenig anders ist, einfach niedriger, als in den Wohlstands-Industrieländern, wo es mittlerweile zum guten Ton gehört, sich sowieso nicht mehr fortzupflanzen. Wozu braucht es dann also Männer? Der Mann ist gelinde gesagt eher nur von Nutzen, wenn es um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse geht. Schön ist er nicht anzusehen, oft auch nicht so intelligent, wie es gewünscht wäre... kurzum, eine Backmischung täte es auch. Mit diesem Wissen, kann man sich bequem als Frau zurücklehnen. Toxische Männlichkeit ist in meinen Augen schon was anderes und wird eh viel zu oft bemüht, wenn Frau mal wieder einen Rundumschlag austeilen möchte. Frauen sind schon lange keine zarten Geschöpfe mehr, denen man alles recht machen müsste. Gedanklich kann man das gern fortsetzen, aber ich wecke damit nur wieder schlafende Hunde. ;)



Ach... und um das mal in der Realität zu verdeutlichen... früher konnte man mit Frauen per Augenkontakt und Blicken flirten. Heute hängen sie alle am Handy und sollten sie mitbekommen, dass sie von einem Mann angeschaut werden, ist es gleich sexuelle Belästigung. Etwas übertrieben ausgedrückt aber die Richtung ist klar. Me too hat ganz sicher dazu beigetragen, dass es eine übertriebene Sensibilität in dieser Richtung gibt. Ganz klar finde ich es nicht in Ordnung, wenn Mann Situationen ausnutzt. Aber das verkehrt mittlerweile in eine völlig falsche Richtung. Frau reizt, Mann steigt darauf ein und ist danach der Böse. Ich finde vieles, was sich jetzt in der neumodernen Zeit entwickelt für absolut kontraproduktiv und spaltet nicht nur eine Gesellschaft, sondern auch die Geschlechter.
Nichts ist so, wie es scheint.
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Luna Rabenherz
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Luna Rabenherz »

Phönix75 hat geschrieben: Sonntag 28. Dezember 2025, 13:05 Ach... und um das mal in der Realität zu verdeutlichen... früher konnte man mit Frauen per Augenkontakt und Blicken flirten. Heute hängen sie alle am Handy und sollten sie mitbekommen, dass sie von einem Mann angeschaut werden, ist es gleich sexuelle Belästigung. Etwas übertrieben ausgedrückt aber die Richtung ist klar. Me too hat ganz sicher dazu beigetragen, dass es eine übertriebene Sensibilität in dieser Richtung gibt. Ganz klar finde ich es nicht in Ordnung, wenn Mann Situationen ausnutzt. Aber das verkehrt mittlerweile in eine völlig falsche Richtung. Frau reizt, Mann steigt darauf ein und ist danach der Böse. Ich finde vieles, was sich jetzt in der neumodernen Zeit entwickelt für absolut kontraproduktiv und spaltet nicht nur eine Gesellschaft, sondern auch die Geschlechter.
Hier möchte ich Dir als Frau beipflichten.
(Vorab: KEINE Gewalt ist rechtfertigt, ein Nein muss IMMER akzeptiert werden!)
Ich finde, die Möglichkeit, die eigene Weiblichkeit durch die Kleidung etc auszudrücken und auch entsprechende Signale dem Gegenüber zu senden, sollte eine Frau doch haben. Es gibt Frauen, die sich attraktiv fühlen wollen und auch eine Bestätigung dafür erhalten wollen. Es gibt auch solche, die gewisse körperliche Bedürfnisse haben und sie ausleben möchten, auch losgelöst von Beziehungen und Gefühlen. Man kann davon halten was man möchte, aber solange alles einvernehmlich ist, warum nicht?
Daher finde ich, wenn eine Frau sich offensichtlich "zurechtmacht" und ausgeht, ein tiefes Dekolleté, einen Minirock etc trägt, darf darauf auch reagiert werden. Nochmal: es darf NATÜRLICH zu keinem Übergriff kommen! Ein Nein ist ein Nein. Aber ein Blick "etwas tiefer als in die Augen" oder gar ein Spruch darf schon sein, mMn. (Dass sich der Mann dabei selbst in Gefahr begibt, abgewiesen zu werden, ist seine eigene Entscheidung).
Ich bin dafür, dass bestimmte Codes in der Gesellschaft erhalten bleiben. Ob man sie benutzt, bleibt jedem*r selbst überlassen.

Ich bin generell für Ehrlichkeit in der Kommunikation und auch Verantwortung, die man für das eigene Handeln übernimmt.

Das ist etwas ähnlich wie mit ausgefallener Kleidung und einem alternativen Stil. Wenn ich z. B. ungewöhnliches Makeup auftrage und ungewöhnliche Kleidung anziehe, muss ich damit rechnen, dass man mich anschaut und evtl sogar anspricht. Das ist meine Entscheidung und hat, wie wohl alles auf der Welt, seine "Kosten" (aber auch "Nutzen").

(Natürlich, wenn man UNFREIWILLIG "anders" aussieht, ist das ganz anders. Eine Krankheit, Behinderung, ungewöhnliche Körpergröße, eine selten in der Gegend vertretene Hautfarbe etc sind KEIN Grund, die Person anzustarren. Weil eben keine freiwillige Entscheidung. )

Hinzugefügt nach 27 Minuten 58 Sekunden:
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13
Durante hat geschrieben: Sonntag 21. Dezember 2025, 02:04
Ich betrachte das aktuell nur noch von Außen und rein akademisch (da ich die letzten Jahre ausschließlich an Menschen mit ernsthaften Problemen bez. Emotionalität und stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen (Borderline, massive PTBS, Autismus, dieses Level mein ich z.B.) geraten bin, da erscheint mir sowas wie "Routinen und Macken" logischerweise vergleichsweise harmlos...).

Huch... Willkommen im Club. Und genau so würde ich das auch sehen. Alles andere erscheint dann wirklich banal, wenn man immer wieder diese Erfahrungen mit psychisch grenzwertigen Personen macht. Irgendwann befürchtet man, dass da mal was hängen bleibt und zweifelt daran, jemals einen halbwegs psychisch gesunden Menschen zu finden. Und man stellt sich die Frage, wo dieser Scheiß-Magnet ist, der immer wieder solche Leute anzieht. Wenn ich den finde...
Das übrigens finde ich interessant. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "Gleiches zu Gleichem angezogen wird", so zu sagen. Dass Menschen, die eben nicht neuro- bzw psychologisch "typisch" sind, gerne zueinander finden, Freundschaften "untereinander" knüpfen und auch Beziehungen eingehen. Weil man eben mehr Verständnis für den Anderen hat und auch selbst verstanden wird, auch wenn die genauen Besonderheiten oder Probleme unterschiedlich sind.
Im Freundeskreis funktioniert das meistens sehr gut, würde ich sagen.
In einer Beziehung können diese "Besonderheiten" alles doch kaputt machen und tun das auch häufig, leider.
Aber sie sind irgendwie eine der "Zutaten" der Anziehungskraft... finde ich zumindest. Also ich muss sagen, eine "ganz normale" Person wäre für mich persönlich... irgendwie zu langweilig. (Nicht böse gemeint).
Also sogar für eine engere Freundschaft. Da sind etwas andere Dynamiken im Spiel, so zu sagen.
(Geschweige denn, ob diese Person etwas mit mir auf Dauer zu tun haben möchte)
Oder vielleicht möchte ich nicht die einzige sein, die manchmal etwas Verständnis braucht...

Daher wundert es mich etwas, wenn "neurologisch typische" (im weiten Sinne) Menschen wiederholt solche Erfahrungen machen.
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Phönix75 »

Luna Rabenherz hat geschrieben: Sonntag 28. Dezember 2025, 17:28
Phönix75 hat geschrieben: Mittwoch 24. Dezember 2025, 20:13
Durante hat geschrieben: Sonntag 21. Dezember 2025, 02:04
Ich betrachte das aktuell nur noch von Außen und rein akademisch (da ich die letzten Jahre ausschließlich an Menschen mit ernsthaften Problemen bez. Emotionalität und stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen (Borderline, massive PTBS, Autismus, dieses Level mein ich z.B.) geraten bin, da erscheint mir sowas wie "Routinen und Macken" logischerweise vergleichsweise harmlos...).

Huch... Willkommen im Club. Und genau so würde ich das auch sehen. Alles andere erscheint dann wirklich banal, wenn man immer wieder diese Erfahrungen mit psychisch grenzwertigen Personen macht. Irgendwann befürchtet man, dass da mal was hängen bleibt und zweifelt daran, jemals einen halbwegs psychisch gesunden Menschen zu finden. Und man stellt sich die Frage, wo dieser Scheiß-Magnet ist, der immer wieder solche Leute anzieht. Wenn ich den finde...
Das übrigens finde ich interessant. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "Gleiches zu Gleichem angezogen wird", so zu sagen. Dass Menschen, die eben nicht neuro- bzw psychologisch "typisch" sind, gerne zueinander finden, Freundschaften "untereinander" knüpfen und auch Beziehungen eingehen. Weil man eben mehr Verständnis für den Anderen hat und auch selbst verstanden wird, auch wenn die genauen Besonderheiten oder Probleme unterschiedlich sind.
Im Freundeskreis funktioniert das meistens sehr gut, würde ich sagen.
In einer Beziehung können diese "Besonderheiten" alles doch kaputt machen und tun das auch häufig, leider.
Aber sie sind irgendwie eine der "Zutaten" der Anziehungskraft... finde ich zumindest. Also ich muss sagen, eine "ganz normale" Person wäre für mich persönlich... irgendwie zu langweilig. (Nicht böse gemeint).
Also sogar für eine engere Freundschaft. Da sind etwas andere Dynamiken im Spiel, so zu sagen.
(Geschweige denn, ob diese Person etwas mit mir auf Dauer zu tun haben möchte)
Oder vielleicht möchte ich nicht die einzige sein, die manchmal etwas Verständnis braucht...

Daher wundert es mich etwas, wenn "neurologisch typische" (im weiten Sinne) Menschen wiederholt solche Erfahrungen machen.

Nun, ich bin ein hochsensibler Mensch mit Helfersyndrom, also in den Augen anderer, vielleicht sicher auch nicht ganz normal (aber wer kann das schon von sich behaupten). Experten sprechen von einer Gabe... ich halte es für eine Last. Und es wurde sogar herausgefunden, dass Hochsensibilität z.B. Narzissten anzieht bzw. anders herum. Ich brauche solche Menschen nicht um mich herum, weder in Freundschaften, noch in Beziehungen. Und dass Borderline-Frauen, alles tun, einem Mann das zu geben, was er will und im Gegenzug die massivsten Psychospielchen passieren können, sollte auch klar sein. Selbst erfahren und auch aus meinem Freundeskreis erzählt worden. Wer sich mit diesem Krankheitsbild beschäftigt hat, weiß, was ich meine. Nur bei Borderline-Frauen wird ein "Köder" ausgeworfen und erst danach merkt man, dass da was nicht stimmt. Dass diese Anziehung da ist, streite ich nicht ab, aber die wäre auch da, wenn die Frau psychisch nicht auffällig wäre, also nach dem ausgeworfenen "Köder" alles ganz normal wäre ;). Ich kann ganz und garnicht behaupten, dass ich drauf stehe, mir so einen Scheiß anzutun, wie, "ich bin heute mal distanziert zu dir und morgen lass ich dich vielleicht mal wieder ran" oder ich mir nervlichen Ballast mit der täglichen Suche nach Streitthemen aufzuhalsen. Das sind nur wenige von vielen Symptomatiken. Wer das verstehen mag und einordnen kann und dabei ganz relaxt bleibt... bitteschön!
Wie gesagt, ich kann sehr gern auf den ganzen Psychoscheiß verzichten. Ich brauche weder beruflich, noch privat Stress.


Du musst mir aber mal erklären, was "neurologisch typisch" sein soll?

Und Gleiches und Gleiches zieht sich an ist das Gleiche wie, Gegensätze ziehen sich an und keine Begründung dafür, dass manche Menschen offenbar einen Magneten für psychisch labile Zeitgenossen haben.
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Black Alice »

Wegen diesem gottverdammten Handy findet heute kaum noch offene Kommunikation statt. Alle starren aufs Handy. Mal kurz rüber lächeln, mal irgend was machen was andere interessiert und sich damit ein Gespräch entwickelt, alles Fehlanzeige. Geht man wo hin wo man keinen kennt lernt man keinen kennen weil wenn die Leute gerade nicht mit Bekannten reden, dann gucken sie aufs Handy. Schaut man provokant gelangweilt in die Gegend, ein Zeichen, dass einem langweilig ist und man unterhalten werden will, bekommt das keiner mit um es mal mit einem Gespräch zu probieren. Ich rauche zwar nicht, aber durch Beobachtung ist mir aufgefallen, dass wenn jemand heute ne Cig zückt, dann bekommt man keine Feuerzeuge mehr unter die Nase gehalten, aus denen sich dann ein Gespräch entwickelt. Auch das bekommt keiner mehr mit. Kommunikationsaufnahme nicht möglich. Jeder lebt für sich vor sich hin, ohne andere zu beachten, nur versunken in sein Handy. Und dann jammert jeder man würde heute keinen mehr kennen lernen.
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Phönix75 »

Da gebe ich dir @Black Alice vollkommen recht.

Mal davon abgesehen, dass ich als Nichtraucher gar kein Feuerzeug dabei hätte, um es unter die Nase einer betreffenden Person zu halten... würde ich es auch, wenn ich eines dabei hätte, nicht tun. Warum sollte ich dabei helfen, wie sich jemand selbst und andere zu tote quarzt? Da hätte meine Kontaktaufnahme eine klare Grenze. Gibt doch auch andere Möglichkeiten Kontakt aufzunehmen, wenn das beschissene kleine Spielzeug, namens Handy, nicht wäre. Kommunikation wird sich eh zurückentwickeln dank technologischem Fortschritt.
Wenn ich mal öffentliche Verkehrsmittel nutze, setze ich mich gern hin und beobachte Menschen. Tja, Kopfschütteln ist da angesagt. Alle glotzen sie auf ihr Handy, telefonieren laut vor sich hin (Dinge, die ich garnicht hören und wissen will), haben ihre Micky-Maus-Ohren auf und wühlen in einer Musikdatenbank nach hörbarer Musik und skippen weiter, so als ob Musik nichts wert wäre. Ich könnt kotzen, wie mies sich die Gesellschaft entwickelt. Von daher fahre ich höchstselten Öffis und tue genau dass eben nicht, was die breite Masse macht. Um das mal vorweg zu nehmen... das ist innerhalb der schwarzen Szene auch nicht anders. Deswegen funzt eine irgendwie geartete Kontaktaufnahme nicht mehr. Abgeschottet von allen äußeren Einflüssen, rennen sie wie Zombies durch die Gegend. Traurig!
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Luna Rabenherz »

Vielleicht wird heutzutage der Wunsch nach Privatsphäre mehr akzeptiert? Wäre das Bedürfnis nach zufälligen Kontakten da, wäre es auch mit Handy ausgelebt worden... mMn.

Also ich persönlich fahre Bus jeden Tag und lese dabei ein Buch. Ja, auch im Stehen geht es. Dabei sind Ohrstöpsel in den Ohren, aber keine Musik darin (ich will ja lesen). Einfach als Signal: Nicht erreichbar, bitte in Ruhe lassen.

Manchmal muss ich an der Hochschule vorbei fahren. Das heißt, der Bus wird vollgestopft mit Studierenden. Und die quatschen so intensiv miteinander und mitunter über solch persönliche Themen...

Hinzugefügt nach 32 Minuten 43 Sekunden:
@Phönix75 "Neurologisch typisch" ist in weiterem Sinne ein "korrekterer" Begriff für "psychisch normal"... wenn ich mich nicht irre, natürlich. Also im engeren Sinne beschreibt er Personen, die nicht neurodivergent sind.
Aber Hochsensibiität zählt eh zu dem neurodivergenten Spektrum, soweit ich weiß. Hochbegabung übrigens auch. (Auch das Autismus-Spektrum, AD(H)S, die "Mischform" der beiden AuDHS, sowie Dyslexie, Dyskalkulie und all das "im Kopf", womit man geboren wird, was einen anders macht, Probleme bereiten kann, aber auch ganz besondere Stärken mit sich bringen kann)
Habe gehört, dass auch erworbene Zustände wie Persönlichkeitsstörungen oder auch Krankheiten wie Depressionen oder Schizophrenie dazu zählen können.
Berichtigt mich bitte, wenn ich mich irgendwo vertan habe.
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Phönix75 »

Luna Rabenherz hat geschrieben: Montag 29. Dezember 2025, 18:47 Vielleicht wird heutzutage der Wunsch nach Privatsphäre mehr akzeptiert? Wäre das Bedürfnis nach zufälligen Kontakten da, wäre es auch mit Handy ausgelebt worden... mMn.


Der Wunsch nach Privatsphäre im öffentlichen Raum? Hab ich das richtig gelesen? Warum telefonieren Leute dann so laut, dass man alles haarklein mitbekommt? :lol:
Eben, es besteht kaum bis kein Bedürfnis mehr nach Kontakten, weil sich vieles online verlagert hat. Und das finde ich schade, weil sich Menschen zunehmend entfremden und keine natürliche Interaktion mehr stattfindet.
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Re: Single sein und Dating

Beitrag von Luna Rabenherz »

Phönix75 hat geschrieben: Montag 29. Dezember 2025, 20:33
Luna Rabenherz hat geschrieben: Montag 29. Dezember 2025, 18:47 Vielleicht wird heutzutage der Wunsch nach Privatsphäre mehr akzeptiert? Wäre das Bedürfnis nach zufälligen Kontakten da, wäre es auch mit Handy ausgelebt worden... mMn.


Der Wunsch nach Privatsphäre im öffentlichen Raum? Hab ich das richtig gelesen? Warum telefonieren Leute dann so laut, dass man alles haarklein mitbekommt? :lol:
Eben, es besteht kaum bis kein Bedürfnis mehr nach Kontakten, weil sich vieles online verlagert hat. Und das finde ich schade, weil sich Menschen zunehmend entfremden und keine natürliche Interaktion mehr stattfindet.
Na ja, das mit dem Telefonieren (oder eben besprechen persönlicher Themen), da kann ich nur zustimmen. Da ist keine Privatsphäre mehr zu erkennen 🤪

Aber wegen der "natürlichen" Interaktion... Ist denn diese online nicht eine Form davon? Austausch von Informationen und Emotionen vorhanden... (Im freundschaftlichen Kontext)
Im romantischen Kontext wird es natürlich komplizierter und individueller. Je nach Bedürfnissen des konkreten Menschen...
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