Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
@Luna Rabenherz das ist nachvollziehbar für mich.
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Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
Och, ich weiß nicht...ich habe diese ganzen Schubladen für mich vollkommen "abgeschrieben". Mir ist das alles irgendwie zu blöd geworden und ich mache mir da auch gar keine Gedanken mehr drüber. Wenn man bedenkt, welche Musik beispielsweise für welche "Schiene" typisch ist und welche dann wiederum ja so gar nicht "passt", das ständige herum diskutieren...In solche Sachen verschwende ich gar keine Energie mehr.
Sicherlich gibts das eine oder andere, was ich niemals nachvollziehen kann und wofür ich nur ein irritiertes Blinzeln übrig habe (Steampunk, um ein Beispiel zu nennen), aber auch das ist mir mittlerweile ziemlich wurscht. Vielleicht hat das auch was mit dem "älter werden" zu tun - man lebt halt das, wo man sich drin wieder findet und ignoriert den Rest irgendwann.
Und falls es "notwendig" ist, extrovertiert und gesellig zu sein, um "gothic" zu sein...joa, bei mir ist beides nicht sonderlich ausgeprägt.
Bezüglich dem Grafen...hatte ich gar nicht mitbekommen, dass sich der so oft verabschiedet hate Und wo ist er jetzt eigentlich?
Sicherlich gibts das eine oder andere, was ich niemals nachvollziehen kann und wofür ich nur ein irritiertes Blinzeln übrig habe (Steampunk, um ein Beispiel zu nennen), aber auch das ist mir mittlerweile ziemlich wurscht. Vielleicht hat das auch was mit dem "älter werden" zu tun - man lebt halt das, wo man sich drin wieder findet und ignoriert den Rest irgendwann.
Und falls es "notwendig" ist, extrovertiert und gesellig zu sein, um "gothic" zu sein...joa, bei mir ist beides nicht sonderlich ausgeprägt.
Bezüglich dem Grafen...hatte ich gar nicht mitbekommen, dass sich der so oft verabschiedet hate Und wo ist er jetzt eigentlich?
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das keine Liebe kennt." (Untoten, "Grabsteinland")
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Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
Der zählt seine Moneten.Herbstlaubrascheln hat geschrieben: ↑Samstag 4. November 2023, 09:10
Bezüglich dem Grafen...hatte ich gar nicht mitbekommen, dass sich der so oft verabschiedet hate Und wo ist er jetzt eigentlich?
Ich denke, der wird wahrscheinlich (nicht so, wie viele andere), nicht wieder auf der Bildfläche erscheinen. Könnte sein, dass ihm bewußt geworden ist, wie peinlich das war, was er da fabriziert hatte. Aber für Geld machen Leute bekanntlich ALLES.
Nichts ist so, wie es scheint.
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Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
Du sagst es!
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Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
In Japan habe ich neulich einen Kerl mit einem schwarzen T-Shirt mit weißem Totenkopfprint gesehen. Darunter ein Text. Vorderseite: born to ride. Rückseite: damned to work.
Man soll Leuten nicht Boshaftigkeit unterstellen,
wenn man ihr Verhalten genau so gut durch Dummheit erklären kann.
(Hanlon's Razor)
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Re: Ab wann zählt man eigentlich zu den "Älteren" Goths/Schwarzkittel/Whatever?
Ok, ich nehme an, das alles ist Ironie und Witze. Aber trotzdem finde ich diese Einstellung (dass die Arbeit ein Übel ist) einfach schädlich. Sie setzt sich fest im Hinterkopf und versifft das ganze Leben. Alles fängt schon in der Schule an, die (bzw das Lernen) man bekanntlich auch hassen "muss" . Dann versucht man es nicht einmal, sich eine passende, Spaß machende, erfüllende Arbeit zu finden. Und schmeißt ganz freiwillig ein Drittel seines Lebens in die Mülltonne. Und läuft dann unglücklich, gereizt, meckernd herum und hasst die ganze Welt...
Ich finde es schade.
Ich habe ein paar Jahren in einer Keramikwerkstatt als Kunstmalerin gearbeitet. Tassen, Teekanne, Teller usw mit Blumen und anderen Mustern bemalt, neue Muster entworfen. Durch mich hat unsere Werkstatt ihre Sortiment mit mehreren Rosenmuster erweitert und darunter auch auf schwarz... Die Kunden haben sie gemocht...
Manchmal habe ich 10 oder gar 12 Stunden am Tag gearbeitet, war erschöpft... aber erfüllt und stolz auf meine Muster, die so populär geworden waren und häufig bestellt wurden.
Na ja. Und dann habe ich eine Illusion ausgewählt und für sie weit weg umgezogen, mein altes Leben hinter sich gelassen und alles von vorne an angefangen... Meine jetzige Arbeit macht auch Spaß und ist eigentlich ziemlich wichtig (ich arbeite in einem medizinischen Labor), ist aber nicht so kreativ. Mal schauen, wie es weitergeht. Auf jeden Fall gehe ich gerne auf die Arbeit und teile meine Existenz nicht in "Arbeit und Leben", sondern lebe die ganze Zeit... es lohnt sich doch
Ich finde es schade.
Ich habe ein paar Jahren in einer Keramikwerkstatt als Kunstmalerin gearbeitet. Tassen, Teekanne, Teller usw mit Blumen und anderen Mustern bemalt, neue Muster entworfen. Durch mich hat unsere Werkstatt ihre Sortiment mit mehreren Rosenmuster erweitert und darunter auch auf schwarz... Die Kunden haben sie gemocht...
Manchmal habe ich 10 oder gar 12 Stunden am Tag gearbeitet, war erschöpft... aber erfüllt und stolz auf meine Muster, die so populär geworden waren und häufig bestellt wurden.
Na ja. Und dann habe ich eine Illusion ausgewählt und für sie weit weg umgezogen, mein altes Leben hinter sich gelassen und alles von vorne an angefangen... Meine jetzige Arbeit macht auch Spaß und ist eigentlich ziemlich wichtig (ich arbeite in einem medizinischen Labor), ist aber nicht so kreativ. Mal schauen, wie es weitergeht. Auf jeden Fall gehe ich gerne auf die Arbeit und teile meine Existenz nicht in "Arbeit und Leben", sondern lebe die ganze Zeit... es lohnt sich doch
A candle cannot light a city. But it can light a room. (c) Unknown
Berühr' mich nicht, ich bin aus Glas. Fasst du mich an - zerspringe ich. (c) Adversus.
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