Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Alles über Gothic und die Schwarze Szene.
Elric
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Elric »

Akzeptanz, Toleranz, das sind doch nur Hilfskonstruktionen, die den bösartigen Affen im Menschen bändigen sollen...

...ich stelle mir eine Gesinnung vor, die Andersartigkeit gar nicht erst mehr als schändliche Abweichung, die es zu tolerieren geht wahrnimmt...

...allerdings werde ich die sicher nicht mehr als Allgemeingut erleben :mrgreen:
Herbstlaubrascheln
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Herbstlaubrascheln »

@Elric
Ich sehe das auch ganz ähnlich.
Auf das ganze Toleranz-Geschwafel kann ich nicht großartig, wenn ich ehrlich bin. Letztendlich befindet man sich hier doch immer noch in genau dem gleichen Denkschema, solange man noch das Bild von sich selbst und dem "anderen" hat. *schulternzuck* Aber was will man machen.
"...bleibt der Brücke doch fern, denn wir tanzen so gern..." (Faun)
Phönix75
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Phönix75 »

blacksister´s ghost hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 23:36
Elric hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 23:18

...mit Akzeptanz kann man mir vom Leibe bleiben; eine Gesellschaft, in der die Leute gelernt haben, jeden seins machen zu lassen, solange er niemandem schadet, würde ich vorziehen...

An dem Punkt häng ich grad fest...hilf mir auf die Sprünge...
Aber kommt dies denn nich Akzeptanz nahe? Ich mein, wenn ich jemanden machen lasse wie er will, akzeptier ich´s doch irgendwo. Oder nich?
Alternative dazu wäre jetzt noch Ignoranz. Es kümmert einen einfach nich, was andere tun. Das hat für mich aber schon wieder was von Scheuklappen.

Manche nennen es auch Toleranz... wenn ich schon dieses bescheidene Wort verwenden muss... ;)

Ich denke, dass kommt einfach daher, dass man von dem was man darstellt, denkt, tut oder was man ist, so überzeugt ist, dass man andere, die eben auf anderen Schienen unterwegs sind, im gleichem Atemzug "abwertet" (ein böses Wort). Und da gibt es eben viele Menschen, die stets hin und her schwanken, wenig Überzeugung an den Tag legen... und denen ist es eben scheißegal, was andere machen, sind oder darstellen. DIE nennen sich dann tolerant. Pfui Deibel!
Nichts ist so, wie es scheint.
Deaddigger
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Deaddigger »

Soiled hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 23:15
Deaddigger hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 20:52

Ich denke mal viktorianische mode kam genauso wie jede andere art der mode in die scene - sah alt aus und jemandem hat es gefallen.
Und das haben dann einfach alle nachgemacht, vollkommen unreflektiert? Das wär natürlich extrem traurig. :lol:

Und wenn's tatsächlich nur um das "alt aussehen" geht: Warum trägt eigentlich keiner Schamkapseln? Wär doch mal was anderes, definitiv nicht dem Mainstream entsprechend und eindeutig "alt". Meinjanur.
Hört sich so ziemlich an wie das was ich erwarten würe XD SId halt iele pseudoelitäre elitäre snobs unterwegs. Und irgendwann etabliert es sich halt bei den restlichen, wenn es genügens machen.

Hinzugefügt nach 2 Minuten 11 Sekunden:
Elric hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 23:18
@ Digger

Ich kann mich durchaus über Berichterstattung vom WGT aufregen, wenn sie oberflächlich oder gänzlich unsachlich ist...

...und mit allgemeinen Vorurteilen hat solche Berichterstattung insofern zu tun, daß sie ein ein falsches Bild erzeugt...

...mit Akzeptanz kann man mir vom Leibe bleiben; eine Gesellschaft, in der die Leute gelernt haben, jeden seins machen zu lassen, solange er niemandem schadet, würde ich vorziehen...
Wenn du Toleranz und Akzeptanz anders definieren willst als alle anderen, dann ist das vollkommen ok. Für alle anderen beschreibst du halt nur wirkliche Akzeptanz.

Hinzugefügt nach 55 Sekunden:
blacksister´s ghost hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 23:10
Aber ohne raussuchen wird´s schwer gehen, Digger.
Um mich äußern zu können, muß ich auch wissen wozu.
Sicher beschwer ich mich oft.... z.B. wenn in der Arbeitswelt nach Äußeren geurteilt wird und nich nach Leistung. Mir steht z.B. aber nich auf der Stirn, dass ich schwarz bin...viele können damit auch nix anfangen, wenn ich in schwarz und mit meinen ganzen Körperschmuck daher komme. Und diese Beschwerde finde ich gerechtfertigt.
Die Diskussion ist mir nicht 1500 Beiträge zu durchsuchen Wert.
"Dem Pfad der Klarheit vom Geist zum Herzen zu ebnen, ist schwieriger als jeder Kampf mit Waffen."
blacksister´s ghost
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von blacksister´s ghost »

@Digger

Das hat auch niemand verlangt.
Ich ging ja davon aus, dass wenn du mich schon kritisiert, auch weißt wofür und es genau benennen kannst.
Dem scheint mir aber nich so.
Das nächte Mal, in dem Fall dann, vll. besser schweigen oder?
Es ist schon etwas unfair, wenn man zu geäußerten Dingen keine entsprechende Stellung nehmen kann.
Elric
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Elric »

Deaddigger hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 19:25
Wenn du Toleranz und Akzeptanz anders definieren willst als alle anderen, dann ist das vollkommen ok. Für alle anderen beschreibst du halt nur wirkliche Akzeptanz.
Tue ich nicht: Toleranz wird doch heute so definiert, daß jeder, der wegen Oberflächlichkeiten nicht gleich hysterisch wird, das Ritterkreuz bekommen soll...

...oder als gleichgültiges Hinnehmen jeglichen Drecks...

...eine sinnvolle Definition des Begriffes im allgemeinen Sprachgebrauch kann ich nicht feststellen.
Deaddigger
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von Deaddigger »

blacksister´s ghost hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 09:19
@Digger

Das hat auch niemand verlangt.
Ich ging ja davon aus, dass wenn du mich schon kritisiert, auch weißt wofür und es genau benennen kannst.
Dem scheint mir aber nich so.
Das nächte Mal, in dem Fall dann, vll. besser schweigen oder?
Es ist schon etwas unfair, wenn man zu geäußerten Dingen keine entsprechende Stellung nehmen kann.
OK Sister um geau zu sein z.b. dieser Beitrag, den du "gelöscht" hast
blacksister´s ghost hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 14:35
.
den aber jemand darunter zitiert hat.
"Dem Pfad der Klarheit vom Geist zum Herzen zu ebnen, ist schwieriger als jeder Kampf mit Waffen."
blacksister´s ghost
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Re: Wie kam die viktorianische Mode in die Szene?

Beitrag von blacksister´s ghost »

@Digger

Ich wollte zu dieser Aussage ein Bespiel.
Ohne das jetzt raussuchen zu wollen, beschwert ihr euch doch auch häufiger mal, dass es soviele Vorurteile gegenüber Schwarzvolk gibt(bei sis weiß ich das bei Elric keine Ahnung).
Weil bis auf das Beispiel mit der Arbeitswelt, welches ich brachte, ich jetzt nich wüßte wann ich mich über Vorurteile den Schwarzen gegenüber aufgeregt hab.

Das ich mich über die Szene beschwere weiß ich selber...auch über was...da braucht´s kein Beispiel.
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