Schwangerschaftsabbruch

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Fanchen
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Fanchen » Dienstag 22. Januar 2019, 14:24

Schattenwurf hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 10:09
Feministen und Frauenrechtler denken oft nicht zu ende, scheint mir.
Das mag durchaus sein - es gibt sicher auch genügend Leute, die nicht einmal damit anfangen. Besser ist das vermutlich nicht.
Schattenwurf hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 10:09
Wenn man die Gesetze streicht, werden Frauen die schwanger sind, vermutlich öfter zu hören bekommen
"Frau Lieschen Müller, einen schönen Arbeitsplatz haben sie da. Ich wünsche ihnen noch einen angenehmen Tag."
Verstehe ich dich richtig - du lehnst eine (möglicherweise) moralisch gebotene Gesetzesänderung mit der Begründung ab, dass jemand sich möglicherweise amoralisch und gesetzeswidrig verhalten könnte? Das klingt wie ein unglaublich schlechtes Argument...
Aber vielleicht hast du auch nicht zu Ende gedacht.
"If you ignore the rules people will, half the times, quietly rewrite them so that they don't apply to you."
- Terry Pratchett, Equal Rites

Blackshiro
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Blackshiro » Dienstag 22. Januar 2019, 15:10

@Schattenwurf

Lulz. Dein fkn Ernst?
correctiv.org als 'unseriöse' Quelle abtun (und dir offenbar nach wie vor nicht die Mühe machen, den Beschluss den Jusos einfach mal zu lesen, anstatt weiter die schlicht falsche Behauptung zu propagieren. Wurde dir sogar verlinkt, ist nur einen Klick weit entfernt.), aber dann Rubikon heranziehen. Die sich selbst auf correctiv beziehen und lediglich eine ziemlich lasche Begründung dafür finden, warum diese hetzerische Aussage korrekt wäre.

Und damit hast du dich für mich als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer dann endgültig disqualifiziert.
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Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Dienstag 22. Januar 2019, 20:07

Fanchen hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 14:24
Das mag durchaus sein - es gibt sicher auch genügend Leute, die nicht einmal damit anfangen. Besser ist das vermutlich nicht.
Das ist mir auch sofort aufgefallen und ich teile deine Ansicht. :3
Blackshiro hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 15:10
correctiv.org als 'unseriöse' Quelle abtun (und dir offenbar nach wie vor nicht die Mühe machen, den Beschluss den Jusos einfach mal zu lesen, anstatt weiter die schlicht falsche Behauptung zu propagieren. Wurde dir sogar verlinkt, ist nur einen Klick weit entfernt.), aber dann Rubikon heranziehen. Die sich selbst auf correctiv beziehen und lediglich eine ziemlich lasche Begründung dafür finden, warum diese hetzerische Aussage korrekt wäre.

Und damit hast du dich für mich als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer dann endgültig disqualifiziert.
Ich hab doch geschrieben, dass es i.o. ... wenn man den Schraven kennt. ^^
Dann weiß, man das ja einzuschätzen.
Was gibt es den am Rubikon auszusetzen?

Btw ... Blackshiro ... ich hab den Beschluss gelesen ... du auch?

"Daher setzen wir uns für eine Streichung der §§ 218-219b StGB aus dem Strafgesetzbuch,
sowie einer Neuregelung im und eine Neufassung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
(Gesetz zur Vermeidung und Bewältigung von Schwangerschaftskonflikten) ein.
Zeile 15 und 16 ...
Da ich nie was anderes behauptet habe,
würde ich dich bitten, die Größe zu zeigen und dich zu entschuldigen ... danke.
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von blacksister´s ghost » Dienstag 22. Januar 2019, 21:42

Kurzes Offtopic

Kommt mir das nur so vor oder wird´s hier wirklich langsam affig? :ghost:

Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Dienstag 22. Januar 2019, 22:46

Wird es affig, weil ich Recht hatte,
und zufällig zu denen gehöre die lesen worüber sie schreiben?
Oder wird es affig, weil Menschen "Blasphemie, Blasphemie verbrennt den Apostaten" schreien,
ohne gelesen zu haben worüber sie sich eigentlich beschweren?
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Blackshiro
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Blackshiro » Mittwoch 23. Januar 2019, 09:41

Schattenwurf hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 20:07

"Daher setzen wir uns für eine Streichung der §§ 218-219b StGB aus dem Strafgesetzbuch,
sowie einer Neuregelung im und eine Neufassung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
(Gesetz zur Vermeidung und Bewältigung von Schwangerschaftskonflikten) ein.
In der Tat, hab ich. Und dazu dann noch ein paar Stellungnahmen, die noch mal ganz klar sagen, dass Abtreibungen nicht generell bis zum 9. Monat ermöglicht werden sollen.

Wann ich es für angebracht halte, mich zu entschuldigen, entscheide ich immer noch selbst, darf selbst ich dummes, kleines Mädchen nämlich ;)
Für deine sexistischen Sprüche lese ich hier auch nirgendwo Entschuldigungen, vielleicht mal vor der eigenen Haustüre kehren?
(Aber ja, nu wird's wirklich lächerlich.)

Ich seh hier nix weiter als trotziges Füße stampfen und 'Ich hab aber Recht' krakeelen. Auch dieses Thema ist in meinen Augen hiermit zu Grabe getragen.
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Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Mittwoch 23. Januar 2019, 14:03

Du hast den Unterschied zwischen Strafgesetz und Ordnungswidrigkeit einfach nicht begriffen.
Aber die Jusos ja auch nicht. So what?
Sie wollen die Artikel aus dem Strafgesetz streichen.
Herr goth nochmal. :D
Und wenn Politiker sagen "nicht werden sollen" ist das wie "nur bei schwersten Straftaten" ... ein Witz.

Nehmen wir an eine Abtreibung wird im 9ten Monat durchgeführt, wie soll das den, in Augen der Jusos geahndet werden?
Und wer soll das tun?
Die Polizei? Ne ... ist ja keine Straftat mehr.
Ein Staatsanwalt? Nö.
Das machen Verwaltungsbehörden, wenn es keine Straftat ist.
Und die verhängen ein Bussgeld, nicht mehr nicht weniger.
Dann hat es einen Preis. Abtreiben im 9ten Monat kostet dann, sagen wir 5000 Euro, wenn man erwischt wird.

Aber das Gespräch dreht sich hier im Kreis.
Wenn die Jusos meinen, ein 9 Monate altes ungeborenes Kind zu töten, sollte nicht bestraft, sondern wie eine Ordnungswidriegkeit geahndet, werden. Dann ist das halt so.
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Grasblut » Mittwoch 23. Januar 2019, 16:43

https://www.zeit.de/kultur/2018-09/schw ... bschaffung

Zitat: "Der Oberste Gerichtshof in Kanada entkriminalisierte 1988 Abtreibung vollständig. Es gibt seither weder Fristen noch andere gesetzliche Beschränkungen, die einer Frau den Zugang zu einer sicheren Abtreibung verwehren. Der Eingriff wird wie jede andere medizinische Versorgung behandelt, die sich nur zwischen Patientin und ÄrztIn abspielt. Beratung und psychologische Betreuung schließt das nicht aus, wenn die Frau es möchte.

Die Auswirkungen in Kanada waren sehr positiv. 90 Prozent der Abbrüche finden – wie in anderen Ländern auch – vor der 12. Schwangerschaftswoche statt. Abbrüche nach Ablauf dieser Frist erfolgen meist aus medizinischen Gründen. Die Vorstellung, dass Frauen bei völliger Legalität "einfach so" noch im 8. Monat abtreiben würden, speist sich also aus einer frauenverachtenden Fantasie; in der Realität ist sie unhaltbar. Weltweit zeigt sich, dass Länder, die liberale Abtreibungsgesetze haben, auch die Länder mit den wenigsten Schwangerschaftsabbrüchen sind. "
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Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Mittwoch 23. Januar 2019, 17:20

Sehr gut Grasblut. =)
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Sonntag 27. Januar 2019, 21:49

Genderzid augenscheinlich doch wieder nicht bis zum Ende gedacht. :shock:

China hatte ja eine ein Kind Politik, da gab es ja auch merklich mehr männliche Nachkommen.
Wobei das auch daran liegt das manche Mädchen nicht gemeldet wurden,
was wiederum dazu führt das die nie eine Schule von innen sehen,
weil auf dem Papier gar nicht existent.

PS: gerade gelesen,
führt auch zu massiven Menschhandel in Richtung China.
Das funktioniert ja alles prächtig.
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