Schwangerschaftsabbruch

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SchwarzeKatz
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von SchwarzeKatz » Mittwoch 16. Januar 2019, 12:48

Ich weiß nicht ob man das nicht vergleichen kann.
Sagen wir mal 10 Euro sind eine Stunde Lebenszeit für den Durchschnittsmenschen.
Dann wären 300 Euro Unterhalt 30 Stunden Lebenszeit ... Monat für Monat ... Jahr für Jahr.
Geld wächst ja nicht auf den Bäumen.
Das kann man wenn man will so sehen.
Da kommt ungefähr das selbe bei heraus.^^
Wenn ich damit rechne ,dass der Unterhalt bis zum 18.Lebensjahr gezahlt wird und es sich um eine 9 monatige Schwangerschaft handelt.

Ich finde den Vergleich trotzdem nicht gut.
Mag sein ,dass es mit der Lebenszeit auf das selbe Ergebnis kommt,aber bestimmt nicht an der Zerrung von Energie.
Dann müssten wir auch über einen Beruf sprechen,der ähnliche körperliche Kraft einfordert.Wenn man hier schon alles aufrechnet*Die letzten Monate sind körperlich sehr schlauchend.*(Und auch die Zeit davor ist nicht ganz unanstrengend.Zudem muss man auf viele Dinge verzichten,selbst wenn man arge Schmerzen hat,darf man nicht zu Medikamenten greifen,etc.pp.)
Ein Bürohengst leistet die m.E nicht.^^
Nicht zu vergessen ,dass die Frau das alles innerhalb von 9 Monaten permanent hergibt,wozu der Mann 18 Jahre Zeit hat.

Edit: Ui,die Geburt habe ich ganz vergessen,dafür kannst du auch noch mal so n "paar Stündchen" an Energie/Lebenszeit für aufrechnen* :lol:

Phönix75
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Phönix75 » Mittwoch 16. Januar 2019, 13:16

Jetzt wirds aber langsam absurd. Lebenszeit gegeneinander aufzurechnen ist nicht nur schräg...

Ich muss ehrlich sagen, obwohl ich mit Schattenwurf größtenteils meinungstechnisch nicht übereinstimme, kommt er ziemlich erfrischend rüber. Und das ist doch das, was eine offene und freie Diskussion ausmacht, dass sich nicht alle gegenseitig kuscheln und sich bauchmiezeln.
Nichts ist, wie es scheint.

SchwarzeKatz
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von SchwarzeKatz » Mittwoch 16. Januar 2019, 13:27

@Phönix75

Wieso?

Darum ging es in diesem Zitat doch:
Ich weiß nicht ob man das nicht vergleichen kann.
Sagen wir mal 10 Euro sind eine Stunde Lebenszeit für den Durchschnittsmenschen.
Dann wären 300 Euro Unterhalt 30 Stunden Lebenszeit ... Monat für Monat ... Jahr für Jahr.
Geld wächst ja nicht auf den Bäumen.
Das wollte ich einfach nicht so stehen lassen.^^
Wieso wird es denn jetzt erst absurd?

Phönix75
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Phönix75 » Mittwoch 16. Januar 2019, 13:44

@SchwarzeKatz

Ich meinte nicht nur dich, sondern generell ab dem Beitrag ab dem Lebenszeit gegeneinander aufgerechnet wird und wurde. Das ist so überflüssig wie ein Kropf.
Nichts ist, wie es scheint.

Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Mittwoch 16. Januar 2019, 18:14

SchwarzeKatz hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 12:48
Ich weiß nicht ob man das nicht vergleichen kann.
Sagen wir mal 10 Euro sind eine Stunde Lebenszeit für den Durchschnittsmenschen.
Dann wären 300 Euro Unterhalt 30 Stunden Lebenszeit ... Monat für Monat ... Jahr für Jahr.
Geld wächst ja nicht auf den Bäumen.
Das kann man wenn man will so sehen.
Da kommt ungefähr das selbe bei heraus.^^
Wenn ich damit rechne ,dass der Unterhalt bis zum 18.Lebensjahr gezahlt wird und es sich um eine 9 monatige Schwangerschaft handelt.
Das geht sich ja sogar genau aus. o.O
9 Monate x 30 Tage x 24 Stunden = 6480 Stunden
30 Stunden x 12 Monate x 18 Jahre = 6480 Stunden

Aber man(n) zahlt aber bis zum 21ten Lebensjahr.
Auf dem Gebiet bin ich Experte. :P

Aber nein. So wollte ich das eigentlich nicht vergleichen.
Ich wollte aufzeigen,dass man(n) sich das
a) nicht aussuchen kann und
b) Geld eben mit Lebenszeit gleichzusetzen ist (es seiden man lebt von Kapitalerträgen)
Phönix75 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 13:16
Jetzt wirds aber langsam absurd. Lebenszeit gegeneinander aufzurechnen ist nicht nur schräg...

Ich muss ehrlich sagen, obwohl ich mit Schattenwurf größtenteils meinungstechnisch nicht übereinstimme, kommt er ziemlich erfrischend rüber. Und das ist doch das, was eine offene und freie Diskussion ausmacht, dass sich nicht alle gegenseitig kuscheln und sich bauchmiezeln.
Danke schön. :3

Wegen der Lebenszeit ...
das ist halt eines der Argumente pro Abtreibung.
a) was es für das Leben der Frau bedeutet
b) Selbstbestimmung
c) körperliche Unversehrtheit
Hab ich eines vergessen?

Und die Frage ist schon, ob ich mich als Mann hinstellen kann und sagen
"Im Zuge meiner Selbstbestimmung und meines Lebenswandels,
entscheide ich keinen Unterhalt zu zahlen,
das wäre eine nicht hinnehmbare Einschränkung meiner Lebenszeit."
Ich glaube nicht, dass das geht. Ich hab das allerdings auch nie probiert. ^^
Wo ist die Gleichstellung, wenn man sie mal braucht?

OnTopic:
Ich hab einen schönen Artikel auf Rubikon gelesen:
https://www.rubikon.news/artikel/die-en ... es-korpers
Der geht auch noch auf ein paar andere Punkte ein.
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Phönix75
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Phönix75 » Mittwoch 16. Januar 2019, 18:45

Ich glaube aber, dass in der heutigen Zeit allgemein viel schneller der Gedanke einer Abtreibung in den Sinn kommt, weil die Gesellschaft mittlerweile kalt und schnelllebig geworden ist... vorallem auch Kindern gegenüber. Dann sind solche Dinge wie Karriere und allgemein Berufsleben oder auch Existenzangst mit Gründe, warum sich möglicherweise eine Frau eher für eine Abtreibung entscheidet, als früher. Das heißt aber nicht, dass ich es verurteile. Ich kann die Gründe gut verstehen.
Nichts ist, wie es scheint.

Soiled
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Soiled » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:32

Phönix75 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 18:45
Ich glaube aber, dass in der heutigen Zeit allgemein viel schneller der Gedanke einer Abtreibung in den Sinn kommt, weil die Gesellschaft mittlerweile kalt und schnelllebig geworden ist...
In den Industriestaaten ist die Zahl der Abtreibungen rückläufig.
Le bon sens est la chose du monde la mieux partagée: car chacun pense en être si bien pourvu, que ceux même qui sont les plus difficiles à contenter en toute autre chose, n'ont point coutume d'en désirer plus qu'ils en ont. - René Descartes -

Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Mittwoch 16. Januar 2019, 20:34

Soiled hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 20:32
Phönix75 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Januar 2019, 18:45
Ich glaube aber, dass in der heutigen Zeit allgemein viel schneller der Gedanke einer Abtreibung in den Sinn kommt, weil die Gesellschaft mittlerweile kalt und schnelllebig geworden ist...
In den Industriestaaten ist die Zahl der Abtreibungen rückläufig.
Jup ... hab ich mir auch gerade rausgegeoogled ...
allerdings sind das absolute Zahlen, man müsste aber Relative haben.
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Schattenwurf
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Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Schattenwurf » Dienstag 22. Januar 2019, 10:09

Noch ein Punkt den hier niemand, auch ich nicht, bedacht hat.
https://www.rubikon.news/artikel/wegmachen-bitte

Zur Zeit ist es ja so, dass man nach der 12 Woche nichts mehr machen kann. Und bis dahin kann man eine Schwangerschaft gut kaschieren.

Wenn man die Gesetze streicht, werden Frauen die schwanger sind, vermutlich öfter zu hören bekommen
"Frau Lieschen Müller, einen schönen Arbeitsplatz haben sie da. Ich wünsche ihnen noch einen angenehmen Tag."

Feministen und Frauenrechtler denken oft nicht zu ende, scheint mir. Wie ging der Spruch noch?
"Wer solche Freunde hat, brauch keine Feinde mehr" :D
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Lylia

Re: Schwangerschaftsabbruch

Beitrag von Lylia » Dienstag 22. Januar 2019, 10:38

@Schattenwurf

Lylia <<< geht erst mal ne Runde kotzen @Inhalt vom Link zum Artikel.... :evil:

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