Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

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Blackshiro
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Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Blackshiro » Dienstag 16. Oktober 2018, 21:48

In Zeiten, wo der Ton immer rauer, Diskussionen immer unsachlicher und Argumentationen immer populistischer werden, habe ich oft den Eindruck, dass viele Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, ruhige, sachliche Diskussionen zu führen.
Besonders stark fällt mir das bei ethischen und moralischen Grundsatzdiskussionen auf. Abtreibung, Fleischkonsum, Flüchtlingsboote im Mittelmeer.
Eine Diskussion über Ethik kann, meiner Meinung nach, nie auf einer rein sachlichen Ebene stattfinden. Jeder Mensch hat seine eigene Moral und das ist ja auch gut so, nur habe ich oft den Eindruck, dass es für eine tatsächliche Diskussion, die sich für mich von einem puren Gegenüberstellen von Argumenten und Emotionen unterscheidet, zwingend erforderlich ist, dass man Empathie besitzt, und zwar die Empathie, sich in den anderen hineinzuversetzen.
Das bedeutet auch, sich auf den anderen einzulassen.

Insbesondere im Internet, versteckt hinter Anonymität und fehlenden Komponenten wie Mimik, Gestik und Intonation völlig fehlen, habe ich oft den Eindruck, dass viele Menschen überhaupt nicht mehr in der Lage sind, sich auf andere Sichtweisen einzulassen.
Letztlich geht es ja nicht darum, andere unbedingt zu überzeugen, aber eben darum, Toleranz zu erzeugen. Ich muss nicht mit jedem einer Meinung sein, aber meines Erachtens nach erfordert es ein gewisses Maß an Emphatie, um zumindest nachvollziehen zu können, warum andere Menschen anderer Meinung sind und das eben zu akzeptieren und zu tolerieren. Ich denke zwar, dass es da auch Grenzen gibt und dass es immer wieder Meinungen gibt, die so sehr gegen meine persönliche Moral verstoßen, dass ich dafür kein Verständnis aufbringen kann, aber ich habe oft das Gefühl, dass selbst kleinste Abweichungen der eigenen Meinung zu Abwehrhaltungen führen.
Ich weiß nicht, ob die Verbindungen, die ich dabei herstelle, korrekt sind.

Oft habe ich das Gefühl, dass, insbesondere längere Texte, nicht richtig verstanden werden. Das zeugt für mich von geringer Intelligenz. Die darauf folgenden, unsachlichen Gegenargumente sind für mich Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit. Man kann und/oder will sich nicht näher mit einem komplexen Thema beschäftigen, weil man sich dann eventuell selbst hinterfragen müsste, aber auch und gerade dieses Verhalten hat für mich immer den Eindruck, dass es sowohl an Intelligenz fehlt, die eigenen Argumente sinnvoll vorzubringen, als auch Empathie dem anderen gegenüber eher mangelhaft ist.

Ich frage mich daher, ob Moral, Toleranz und Empathie abhängig von der Intelligenz einer Person sind.
Für mich hängen Toleranz und Empathie sehr eng zusammen, wer sehr emphatisch ist, ist tendenziell toleranter anderen Meinungen gegenüber und vice versa, eher intolerante Menschen sind auch weniger emphatisch.
Moral als solche kann man, glaube ich, zwar nicht von Intelligenz abhängig machen, aber die Fähigkeit, die eigene Moral zu hinterfragen und sogar zu ändern.

Was meint ihr dazu?
We are far from perfect - but perfect as we are

Lylia
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Lylia » Dienstag 16. Oktober 2018, 22:23

@Blackshiro

Das ist ein sehr gutes Thema und ich werde dir hier ausführlich darauf antworten, wenn ich mich etwas gefangen habe, echt ein sehr gutes Thema.

Liebe Grüsse: Lylia
"Wer hinter meinem Rücken redet, der redet mit meinem Arsch".

Zitat: witchblood

Grauer Wolf
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Grauer Wolf » Dienstag 16. Oktober 2018, 23:17

In der Tat.

Ich möchte hier jedoch noch auf ein anderes Problem hinweisen: Eine Diskussion ergibt nur dann Sinn und Zweck, wenn alle teilnehmenden Parteien von Anfang an bereit sind, ihre Meinung zu ändern. Dies ist leider all zu oft nicht der Fall. In den allermeisten Diskussionen versucht jede Partie nur, die anderen Parteien von ihrem Standpunkt zu überzeugen. Aber so lange niemand bereit ist, seine Meinung zu ändern, kann das natürlich nicht funktionieren.

Auch wenn man bereit ist, seine eigene Meinung zu ändern, wird man dies jedoch nur dann tun, wenn die Argumente einer anderen Partei überzeugen. Ein Standpunkt muß meist von mehreren Seiten aus beleuchtet werden, bevor er zu überzeugen vermag. Das kostet oft Nerven, Zeit und Geduld. Manchmal sogar Geld. Zudem gehört zu einer Diskussion einerseits auch, daß Argumente auf nachvollziehbar überzeugende Art und Weise vorgebracht werden, andererseits die Fähigkeit, die vorgebrachten Argumente einsichtig nachvollziehen und verstehen zu können. Hierzu sind wie von Blackshiro ausgangs erwähnt, ein gerüttelt Maß an Empathie und Intelligenz vonnöten.

Seit geraumer Zeit habe ich jedoch das Gefühl, daß viele Leute nach dem Motto »Wozu noch Fakten, wenn ich doch schon eine Meinung habe?« in Diskussionen gehen, und sich die Schlagkraft von Argumenten in erster Linie in mmHg und Dezibel bemessen.


Zur Frage, ob Moral, Toleranz und Empathie von der Intelligenz einer Person abhängig sind. Ich persönlich gelte als hypersensibel und hochgradig empathisch -- was dazu führt, daß ständig eine Unmenge an Informationen ungefiltert auf mich einprasselt. Ich vermute mal, daß in meinem Fall Hypersensibilität und Empathie Ursache meiner Intelligenz sind. Mein Hirn wurde von frühester Kindheit an gezwungen, diesen ganzen Informationswust schnell zu verarbeiten und zu sortieren. Umgekehrt würde ich jedoch nicht behaupten, daß intelligente Menschen immer auch empathisch sind. Ganz im Gegenteil. Ich kenne hochgradig intelligente Menschen, denen es an jeglicher Empathie und Sensibilität mangelt, die ich eigentlich schon in die Schublade »Asperger« einsortieren würde.

Vor längerer Zeit habe ich mal eine Studie gelesen, in statistische Zusammenhänge zwischen Intelligenz und Bildung auf der einen Seite und Religiosität, Offenheit, Liberalität, Toleranz, Glück und Lebenserwartung auf der anderen Seite nachgewiesen wurde. Intelligente und gebildete Menschen sind weniger religiös, offener für neue Ideen, anderen Meinungen gegenüber toleranter, dafür aber weniger glücklich. Religiöse Menschen sind weniger intelligent und gebildet, weniger offen für Neues, weniger tolerant, dafür aber glücklicher und haben eine höhere Lebenserwartung. Leider finde ich diese Studie auf die Schnelle nicht mehr, kann also nicht mehr beurteilen, ob da wirklich was dran ist. Es erscheint mir jedoch nicht völlig unplausibel.
Am gefährlichsten ist die Weltanschauung derer, die die Welt noch nie angeschaut haben.
(Alexander von Humboldt)
Man soll nicht alles glauben, was im Internet geschrieben steht.
(Gaius Julius Caesar)

Den Nagel bitte hier [X] einschlagen. Danke.

Fanchen
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Fanchen » Mittwoch 17. Oktober 2018, 05:25

Ich denke, einem Großteil der bisher genannten Dinge stimme ich zu: Fundamentalismus scheint beliebt, Meinungen, der von der eigenen auch nur ein Bisschen abweichen, werden oft heftig zurückgewiesen. Selbst dann, wenn ein Großteil der Einstellungen übereinstimmen.
Blackshiro hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 21:48
Eine Diskussion über Ethik kann, meiner Meinung nach, nie auf einer rein sachlichen Ebene stattfinden. Jeder Mensch hat seine eigene Moral und das ist ja auch gut so
Hm, davon bin ich nicht überzeugt. Sicher, in der gleichen Situation wird nicht jeder gleich handeln. Aber das heißt ja nicht unbedingt, dass nicht eine gewisse Handlung objektiv die bessere gewesen wäre. Nicht nur von außen (mit eventuell Zugang zu mehr Informationen) gesehen, sondern auch aus der Sicht der handelnden Person, die später einsehen könnte, dass sie in der Situation besser anders gehandelt hätte.
Ich bin also durchaus der Meinung, dass es objektive Moral geben kann. Und dann kann man auch auf einer rein sachlichen Ebene über Moral und Ethik reden, denke ich.
Grauer Wolf hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 23:17
Religiöse Menschen sind weniger intelligent und gebildet, weniger offen für Neues, weniger tolerant, dafür aber glücklicher und haben eine höhere Lebenserwartung.
Den Zusammenhang von Religiosität und Bildung habe ich schon häufiger gehört. Ob es da Kausalität gibt oder es nur Korrelation ist, weiß ich nicht. Die angeblich höhere Lebenserwartung bei religiöseren, ungebildeten Menschen wundert mich aber: Ich wäre davon ausgegangen, dass gebildetere Menschen eine tendenziell höhere Lebenserwartung haben, weil sie ja auch einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung haben müssten.

Soiled
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Soiled » Mittwoch 17. Oktober 2018, 09:54

Naja, bevor man über so ein Thema redet müsste man wohl erst einmal ein paar Definitionen rankarren. Was genau ist denn "Intelligenz"? Großes Fakten-Wissen? Schnelligkeit im Denken? Zusammenhänge erkennen? Betonung von Ratio? Lösungsorientiertheit? Geistige Flexibilität? Ich persönlich sage ja, dass Intelligenz das ist, was ein Intelligenztest misst, aber selbst das ist Geschmackssache. :)
Grauer Wolf hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 23:17
Eine Diskussion ergibt nur dann Sinn und Zweck, wenn alle teilnehmenden Parteien von Anfang an bereit sind, ihre Meinung zu ändern.
Damit hast Du natürlich recht, aber viele Sachen, die als Diskussion bezeichnet werden, sind gar keine, sondern eigentlich eine Debatte. Bei denen geht es nicht darum, sein Gegenüber zu überzeugen, sondern ein Publikum. Wenn zwei Hanseln aus verschiedenen Parteien öffentlich über etwas reden ist es unwahrscheinlich, dass einer seine Meinung ändert - es geht darum, seinen Standpunkt so überzeugend darzulegen, dass man gewählt wird. Ist ein ziemlicher Unterschied, imho.
Ich persönlich gelte als hypersensibel und hochgradig empathisch
Da könnte man jetzt auch schon drüber diskutieren (meinetwegen auch debattieren), ob das überhaupt eine schlaue Aussage ist. Eigentlich ist es ja nix anderes als anectdotal evidence, die Aussagekraft ist also gleich null. Andererseits überzeugen solche persönliche Erfahrungen oft mehr als alle Statistiken der Welt; es könnte als durchaus ein Zeichen von (manipulativer) Intelligenz sein, sie einzusetzen. ;)
Umgekehrt würde ich jedoch nicht behaupten, daß intelligente Menschen immer auch empathisch sind.
Natürlich nicht - als Diktator kann man es sich nicht leisten, doof zu sein, das würde nicht lange gut gehen.

Meiner Meinung nach gibt es sowieso mindestens zwei Arten von Empathie. Einerseits die rationale, mit ein bisschen Mühe kann man *jeden* verstehen bzw. seine Beweggründe nachvollziehen, andererseits die emotionale - die finde ich deutlich schwieriger. Rational verstehe ich, weswegen Leute freiwillig Kinder kriegen, emotional dagegen so ganz und gar nicht. :lol: Und auch meine Toleranz beruht nicht darauf, dass ich ach so empathisch wäre, sondern dass mir die allermeisten Leute schlichtweg vollkommen am Popo vorbeigehen.

Was die Lebenserwartung angeht gebe ich @Fanchen recht, das hört sich seltsam an - Menschen in Entwicklungsländern sind ja tendenziell eher religiös als in Industrieländern, aber die Lebenserwartung ist weiß Gott nicht höher. Vermutlich galt das nur für einen sehr kleinen, vorselektierten Kreis, der untersucht wurde - daran kranken ja solche Studien gerne. Da werden nur Leute aus einem einzigen Land angeschaut, oft auch bloß Studenten (weil die leicht zur Verfügung stehen), und dann wird etwas über "Menschen" geschlussfolgert was einfach nicht stimmt. Noch öfter allerdings sind sich die Studien ihrer begrenzten Aussagekraft bewusst und die groben Verallgemeinerungen passieren erst auf dem Weg in die Mainstream-Medien, weil sich reißerische Aussagen natürlich besser verkaufen. Siehe z.B. hier. :)

Zu Intelligenz und Persönlichkeit generell: Dazu gibt es massig hier, aber, um ehrlich zu sein, mangelt es mir ein wenig an der Motivation, das gründlich durchzuforsten.
Le bon sens est la chose du monde la mieux partagée: car chacun pense en être si bien pourvu, que ceux même qui sont les plus difficiles à contenter en toute autre chose, n'ont point coutume d'en désirer plus qu'ils en ont. - René Descartes -

Madred
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von Madred » Mittwoch 17. Oktober 2018, 10:20

Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen tatsächlich Diskussionen gewinnen müssen. Also Ihre Ansicht auf Teufel komm heraus durchboxen. Frei nach dem Motto der Stärkere gewinnt.

Ich selbst lasse mich gerne überzeugen und bin offen für andere Ansichten. Es gab schon genug Situationen, wo ich unrecht hatte. Doch sich das einzugestehen, dass man nicht Recht hat, ist ja fast gleichzusetzen mit einer Niederlage: eine Schwäche. Und Schwächen mag niemand gerne in der normalen Gesellschaft.

Ich denke, deswegen reden bei Diskussionen alle immer einander vorbei. Bestes Beispiel sind Politik-Talkshows. Am Ende hat man nur geredet, aber keiner rückt von seinen Ansichten ab und sagt: Stimmt. Komme jetzt mit anderen Augen aus der Unterhaltung heraus. Schließlich sind Politiker nur Vertreter ihrer Partei und da muss stets Geschlossenheit gehalten werden. *abkotz*

blacksister´s ghost
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von blacksister´s ghost » Mittwoch 17. Oktober 2018, 15:29

Blackshiro hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 21:48


Oft habe ich das Gefühl, dass, insbesondere längere Texte, nicht richtig verstanden werden. Das zeugt für mich von geringer Intelligenz. Die darauf folgenden, unsachlichen Gegenargumente sind für mich Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit. Man kann und/oder will sich nicht näher mit einem komplexen Thema beschäftigen, weil man sich dann eventuell selbst hinterfragen müsste, aber auch und gerade dieses Verhalten hat für mich immer den Eindruck, dass es sowohl an Intelligenz fehlt, die eigenen Argumente sinnvoll vorzubringen, als auch Empathie dem anderen gegenüber eher mangelhaft ist.

Ich frage mich daher, ob Moral, Toleranz und Empathie abhängig von der Intelligenz einer Person sind.
Für mich hängen Toleranz und Empathie sehr eng zusammen, wer sehr emphatisch ist, ist tendenziell toleranter anderen Meinungen gegenüber und vice versa, eher intolerante Menschen sind auch weniger emphatisch.
Moral als solche kann man, glaube ich, zwar nicht von Intelligenz abhängig machen, aber die Fähigkeit, die eigene Moral zu hinterfragen und sogar zu ändern.

Was meint ihr dazu?
Was ich dazu meine?!
Ich meine dazu, dass es ziemlich unverschähmt is, Menschen mangelnde Intelligenz vorzuwerfen, nur weil sie vll. nich so reagieren, wie du es wahrscheinlich gern hättest.
Die von dir genannten Punkte haben in meinen Augen auch viel mit der Erziehung zu tun. Mit dem Umfeld eines Kindes. Bei Dingen wie Toleranz z.b. werden die Weichen bereits im Kindesalter gelegt und nich erst nach nem Abi und Studium. Genauso ob ein Mensch zuvorkommend ist. Werte und Ansichten werden vermittelt. In meinen Augen setzt du irgendwo mittendrin an, ohne diese Punkte anscheinend zu bedenken.

SchwarzeKatz
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von SchwarzeKatz » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:56

Werte und Ansichten werden vermittelt. In meinen Augen setzt du irgendwo mittendrin an, ohne diese Punkte anscheinend zu bedenken.
Das aber auch nicht IMMER!
Wenn ich mich nach den "Werten",die mir als Kind vermittelt wurden gerichtet hätte,dann wäre ich heute ein ziemlich unterirdisches...!
Ich denke an der Empathiesache ist schon etwas dran.
Sowie Blackshiro und Grauer Wolf es beschreiben.
Ich musste meine "Antennen" auch immer weit ausgefahren halten,das behält man dann irgendwann so bei.
Das hat Vor - und Nachteile.^^Wiederum kann man als Empath aber auch ganz schön intolerant werden,einfach weil man so viel sch**** Input hat.
Auch das religiöse Menschen länger leben bzw. glücklicher sind halte ich für sehr wahrscheinlich.
Intelligente Menschen ,(sprich Leute bei denen EQ und IQ ausgeprägt sind) denken einfach zu viel nach!Die bekommen ganz sicher eher graue Haare.
Denn es gibt auch Menschen mit einem hohen IQ ,aber mit einer "Nach mir die Sintflut -Denke" die leben ganz sicher auch länger.:mrgreen:
Religiöse Menschen glauben einfach, ohne viel zu hinterfragen.
Für die ist z.B der Gott aus dem alten Testament ein lieber und barmherziger Gott ist ,auch wenn es da schwarz auf weiss steht ,dass der das ganz gewiss NICHT ist.XD...(mal so als Beispiel),
Man könnte auch sagen ,die haben Tomaten auf den Augen oder spielen :"Ich seh das nicht!" und schon hat sich die Sache.
Die Welt ist wunderbar,kein Grund sich über irgendetwas Sorgen zu machen.
Ich weiß nicht ob das ein Mangel an Intelligenz ist,vielleicht sind sie ja auch einfach Meister im Selbstbetrug. :lol:
Oder wie Nico Semsrott so schön sagt:"Freude ist ein Mangel an Information."
Be yourself,no matter what they say...

blacksister´s ghost
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von blacksister´s ghost » Mittwoch 17. Oktober 2018, 21:21

@SchwarzeKatz

Wenn man´s so nimmt, könnte man auch die Gene noch mit ins Spiel bringen.
Was ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen will....Intelligenz allein hat nichts damit zu tun.
Es gibt strohdumme Menschen, die sind die nettestens und zuvorkommensten Menschen und es gibt gebildete, die sin die letzten Idioten, weil sie nich mit Leuten umgehen können und sie von oben herab betrachten.

SchwarzeKatz
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Re: Moral, Toleranz, Emphatie und Intelligenz

Beitrag von SchwarzeKatz » Mittwoch 17. Oktober 2018, 21:26

Ja ,ich denke eine gute Balance zwischen IQ und EQ sollte vorhanden sein um wirklich von Intelligenz sprechen zu können. *imho*
Sieht man ja an unserem Planeten,sprich was diese äußerst intelligente Spezies damit macht.^^
Be yourself,no matter what they say...

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